DE1490873B2 - Sicherheitsabdeckung fur elektrische Steckdosen - Google Patents
Sicherheitsabdeckung fur elektrische SteckdosenInfo
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Description
. Bezugszeichenliste
Abdeckplatte
Ansatz
Zapfen
Steckeröffnungen
6 Abdeckscheibe
7 Führungsöffnungen
9 Innenwandung
9 Innenwandung
10 Rückholfeder
11 Schlitz (in 4)
11 Schlitz (in 4)
12 Schlitz (in 6)
13 Verschlußplatte
14 Durchlaß
16 Außenverzahnung
ίο 17 Innenverzahnung
ίο 17 Innenverzahnung
19 Haftkleber
20 Steckvorrichtung
21 Sperrnut
22 Sperrnase
24 Enden (von 10)
25 Grundton 12)
26 Umfangsrand (von 13)
27 Öffnung (in 20)
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Sicherheitsabdeckung
für elektrische Steckdosen, bestehend aus einer auf ihrer Rückseite mit Haftkleber versehenen
Abdeckplatte und einer in ihr eingelagerten, durch den einzuführenden zweipoligen Stecker mittels ihrer
Führungsöffnungen gegen ein Rückholelement drehbaren und daraufhin die Steckerbuchsen freigebenden
Abdeckscheibe und einer Abdeckung, welche die Rückholfeder in der Abdeckscheibe hält, die bei
exzentrischer Verlagerung mit ihrer Außenwand gegen ein in der Abdeckplatte eingelegtes Sperrmittel
aufläuft, wobei die an ihrer Umrandung gezahnte Abdeckscheibe zusammen mit einer Innenverzahnung
der Abdeckplatte als Sperrmittel dient und die Abdeckung für die Abdeckscheibe als Verschlußplatte
mit kreisbogenförmigen Ausschnitten für die Steckerstiftdrehung ausgebildet ist und die Abdeckscheibe
durch das als Rückholfeder und Anschlag ausgebildete Rückholelement aus der Ruhestellung nur in
einer Drehrichtung drehbar ist und wobei ferner das Mittelteil der Rückholfeder in einem, unter einem
Winkel zu den Steckeröffnungen verlaufenden Schlitz in einem Mittelzapfen der Abdeckplatte und die Enden
der Rückholfeder in Schlitze der Abdeckscheibe eingelegt sind, während in der Ruhestellung der
Rückholfeder ihre dazwischenliegenden S-bogenförmigen Teile sich an die kreisförmige Innenwand der
Abdeckscheibe anlegen und dadurch als Anschlag für die Ruhestellung dienen, nach Patent 1 254 730.
Die Ausführungsform einer Sicherheitsabdeckung
nach dem Hauptpatent hat an sich den Vorteil, daß man mit einfachen Mitteln eine Abdeckung erhält, die
nicht nur die Steckeröffnungen verschlossen hält, sondern auch nur in einer Drehrichtung drehbar ist.
Der Einbau besonderer Sperrvorrichtungen oder auch anderer zusätzliche Sperrmaßnahmen entfallen. Ferner
hat die Ausführungsform nach dem Hauptpatent den weiteren Vorteil, daß mit wenigen Einzelteilen
eine zuverlässige und einwandfreie Sicherheitsabdekkung erhalten wird, wobei die Einzelteile aus einem
der in der Elektroindustrie gebräuchlichen Kunststoffe z. B. durch Spritzen hergestellt werden können.
Andererseits hat die Ausführungsform der Sicherheitsabdeckung nach dem Hauptpatent jedoch noch
Nachteile. So wird eine Rückholfeder benutzt, bei der die Enden der Schenkel rechtwinklig abgebogen sind,
um in Schlitze eingreifen zu können, die senkrecht zu der Innenwandung der Abdeckscheibe angeordnet
sind. Dabei sind die Schlitze zur Aufnahme der rechtwinklig abgebogenen Rückholfederenden breiten-
3 . 4
mäßig so bemessen, daß die Enden der im Querschnitt dem Zapfen senkrecht zu der Verbindungslinie der
runden Rückholfeder ohne Spiel in ihr Aufnahme beiden in der Abdeckplatte befindlichen Steckerfinden.
Durch diese Ausbildung ist eine Anpassung an öffnungen angeordnet ist.
auftretende Herstellungstoleranzen nicht möglich, un- Es empfiehlt sich, daß die Fühlungsöffnungen der
abhängig davon, ob es sich um Fertigungstoleranzen 5 Abdeckscheibe in der rückwärtigen Verlängerung der
bei der Herstellung der Rückholfeder oder der Ab- Schlitze liegen.
deckscheibe handelt. Zum anderen können die Enden Zweckmäßig ist es, die Enden der beiden Schenkel
der Rückholfeder in den Schlitzen keinerlei Querbe- der Rückholfeder leicht umzubiegen und sie lediglich
wegung ausführen. Der kritische Bereich der Be- in der Schließlage am Grund der Schlitze der Abdecklastung
beim bestimmungsgemäßen Gebrauch der be- ίο scheibe anliegen zu lassen. Dadurch wird ein Verkannten
Rückholfeder liegt an der Übergangsstelle drehen der Abdeckscheibe über ihre Schließstellung
von den rechtwinklig abgebogenen Enden zu den hinaus mit einfachen Mitteln verhindert. Andererseits
eigentlichen Schenkeln der S-förmigen Rückholfeder. können die leicht umgebogenen Enden beider
An dieser Stelle sind so große Belastungen möglich, Schenkel der Rückholfeder sich vom Grund der
daß dort ein Brechen der Rückholfeder möglich ist. 15 Schlitze weg ohne Behinderung bewegen.
Und schließlich haben durchgeführte Versuche ge- Es empfiehlt sich, die Führungsöffnungen in Drehzeigt, daß der Federweg der Rückholfeder nach der richtung langer, z.B. oval zu halten als dem Durch-Sicherheitsabdeckung gemäß dem Hauptpatent klein messer der einzuführenden Steckerstifte entspricht, ist. ■ Hierdurch ist ein Toleranzausgleich erzielt, so daß die Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Sicher- 20 bei der Herstellung der Steckerstifte auftretenden heitsabdeckungen gemäß dem Hauptpatent 1 254 730 Fertigungstoleranzen in verhältnismäßig weitem Um- -x derart weiter zu verbessern, daß unter Beibehaltung fang ausgeglichen werden können.
J der vorstehend genannten Vorteile der Sicherheits- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand in zwei Ausabdeckung nach dem Hauptpatent die Herstellung führungsbeispielen dargestellt und zwar zeigen
und die Montage vereinfacht wird. Insbesondere soll 25 Fig.l in Draufsicht eine erste Ausführungsform jegliches scharfkantige Umbiegen von Teilen der einer Sicherheitsabdeckung,
Und schließlich haben durchgeführte Versuche ge- Es empfiehlt sich, die Führungsöffnungen in Drehzeigt, daß der Federweg der Rückholfeder nach der richtung langer, z.B. oval zu halten als dem Durch-Sicherheitsabdeckung gemäß dem Hauptpatent klein messer der einzuführenden Steckerstifte entspricht, ist. ■ Hierdurch ist ein Toleranzausgleich erzielt, so daß die Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Sicher- 20 bei der Herstellung der Steckerstifte auftretenden heitsabdeckungen gemäß dem Hauptpatent 1 254 730 Fertigungstoleranzen in verhältnismäßig weitem Um- -x derart weiter zu verbessern, daß unter Beibehaltung fang ausgeglichen werden können.
J der vorstehend genannten Vorteile der Sicherheits- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand in zwei Ausabdeckung nach dem Hauptpatent die Herstellung führungsbeispielen dargestellt und zwar zeigen
und die Montage vereinfacht wird. Insbesondere soll 25 Fig.l in Draufsicht eine erste Ausführungsform jegliches scharfkantige Umbiegen von Teilen der einer Sicherheitsabdeckung,
Rückholfeder vermieden und der Federweg vergrö- F i g. 2 einen Schnitt durch die Sicherheitsabdek-
ßert werden. Und schließlich soll die Sicherheitsab- kung nach der Linie A-A der F i g. 1 und
deckung so gestaltet werden, daß auftretende Ferti- F i g. 3 in Draufsicht eine zweite Ausführungsform
gungstoleranzen bei der Herstellung der Rückholfeder 30 einer Sicherheitsabdeckung.
und der Abdeckscheibe ohne zusätzliche Maßnahmen Gemäß der Ausführungsform nach den F i g. 1
ausgeglichen werden, wobei zusätzlich die Enden der und 2 der Zeichnung besteht die Sicherheitsabdek-Rückholfeder
eine Querbewegung in den Schlitzen kung aus einer flachen Abdeckplatte 1, einer darin
ausführen können. eingelegten flachen, ringförmigen Abdeckscheibe 6
Dieses Ziel ist dadurch erreicht, daß die Schenkel 35 und der darüber angeordneten ilachen Verschlußder
Rückholfeder in tangential von der Innenwand platte 13, die entweder unmittelbar mit einem Ander
Abdeckscheibe abstehende Schlitze eingreifen und satz 2 der Abdeckplatte 1 z. B. durch Kleben, Nieten
daß die Schlitze um ein Vielfaches breiter als die od. dgl. verbunden oder aber mit einem. Umfangs-Schenkel
der Rückholfeder gehalten sind. Durch rand 26 versehen ist, der den Ansatz 2 deckelartig
diese Ausbildung einer Sicherheitsabdeckung werden 4° umfaßt. Abdeckplatte 1, Abdeckscheibe 6 und Vergegenüber
der Ausführungsform nach dem Haupt- schlußplatte 13 werden zweckmäßig aus einem
patent wesentliche Vorteile erzielt. Dadurch, daß die Kunststoff durch Spritzen hergestellt. Die Gesamt-Schenkel
der Rückholfeder nunmehr in tangential von stärke der Sicherheitsabdecküng ist sehr gering und
1) der Innenwand der Abdeckscheibe abstehende kann weniger als 3 mm betragen. .„
Schlitze eingreifen, ist jedes scharfkantige, insbeson- 45 Die Abdeckplatte 1 weist Steckeröffnungen 5 auf,
dere rechtwinklige Abbiegen der Enden der Schenkel die über den öffnungen 27 einer beliebig ausgeführ-
der Rückholfeder vermieden. Dadurch wird nicht nur ten, an sich bekannten Steckvorrichtung 20 liegen,
der bisherige kritische Bereich bei der Belastung der deren Ausbildung in F i g. 2 in gestrichelten Linien
Rückholfeder beseitigt, sondern zugleich auch ein wiedergegeben ist. Die Abdeckplatte 1 wird in der
langer Federweg erzielt. Dadurch, daß die Schlitze 50 Steckvorrichtung 20 durch einen Haftkleber 19 ge-
um ein Vielfaches breiter als die Schenkel der Rück- halten.
; holfeder gehalten sind, ergibt sich zunächst der Vor- In ihrer Mitte ist die Abdeckplatte 1 mit einem
j teil, daß automatisch auftretende Herstellungstole- Zapfen 4 versehen, der in einer zu der Verbindungsranzen,
sowohl bei der Fertigung der Rückholfeder linie der beiden Steckeröffnungen 5 senkrechten Rich-
! selbst als auch bei der Abdeckscheibe, ausgeglichen 55 tung einen Schlitz 11 aufweist. Der äußere Ansatz 2
ι werden. Zum anderen können die Schenkel der Rück- der Abdeckplatte 1 ergibt zusammen mit dem Zapj
holfeder in den Schlitzen nunmehr eine Querbe- fen 4 eine nicht näher bezeichnete ringförmige Verwegung
in bezug auf die seitlichen Begrenzungs- tiefung, in welche die ringförmige Abdeckscheibe 6
! wände ausführen, was bei der Gestaltung nach dem allseitig verschiebbar, also schwimmend eingelegt ist.
Hauptpatent unmöglich war, da dort die diametral 60 Die Abdeckscheibe 6 ist mit Führungsöffnungen 7
gegenüberliegenden Seitenwände der Schlitze zur un- versehen und weist außerdem einander gegenüberi'äj
mittelbaren Abstützung der rechtwinklig umgeboge- liegende Schlitze 12 auf, die. von der Innenwandung
nen Schenkelenden benutzt wurden. der Abdeckscheibe 6 tangential nach außen abstehen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfin- Zwischen der kreisförmigen Innenwandung 9 und
dung verlaufen in der Ruhestellung der Abdeck- 65 dem Zapfen 4 ist eine S-förmig gebogene Rückholscheibe
ihre Schlitze parallel zu dem Schlitz des Zap- feder 10 eingelegt, die mit ihrem mittleren Teil in den
fens der Abdeckplatte. Schlitz 11 des Zapfens 4 eingeschoben ist, während Dabei ist es ferner von Vorteil, daß der Schlitz in ihre beiden Schenkel in Schlitzen 12 der Abdeck-
I 490
scheibe 6 liegen. Die Rückholfeder 10 kann sowohl einen runden als auch einen eckigen Querschnitt
aufweisen. Ihre Schenkel gleiten in den gegenüber diesen um ein Vielfaches breiteren Schlitzen 12 ungehindert,
wobei ihre Enden 24 lediglich in der F i g. 1 dargestellten Schließlage am Grund 25 der Schlitze 12
anliegen. Durch die Rückholfeder 10 wird die Abdeckscheibe 6 zentrisch, jedoch allseitig frei verschicbar
so gehalten, daß die Schlitze 12 in der Schließlage parallel zu dem Schlitz 11 des Zapfens 4 to
verlaufen und die Führungsöffnungen 7 etwa in der rückwärtigen Verlängerung der Schlitze 12 zu liegen
kommen.
Die über der Abdeckscheibe 6 liegende Verschlußplatte 13 ist mit bogenförmigen Durchlässen 14
versehen und übergreift bei der Ausführungsform nach F i g. 2 mit ihrem Umfangsrand 26 den Ansatz 2
rder Abdeckplatte 1. Dadurch wird die Abdeckscheibe 6 abgedeckt, wobei in der Schließlage nach
Fig. 1 der Zeichnung-nur die Führungsöffnungen 7 frei liegen. Die bogenförmigen Durchlässe 14 reichen
von der Schließlage bis zu der Stellung über den Steckeröffnungen 5 der Abdeckplatte 1 und begrenzen
dabei die Drehbewegung der in die Führungsöffnungen 7 eingreifenden Steckerstifte nach beiden Seiten.
Die Abdeckscheibe 6 ist an ihrem Umfang mit zwei einander gegenüberliegenden und in etwa senkrechtem
Winkel zu der Verbindungslinie der Führungsöffnungen 7 liegenden Sperrnuten 21 versehen. Ihnen
gegenüber liegen Sperrnasen 22, die von dem Ansatz 2 ausgehend nach innen ragen. Der umfangsmäßige
Abstand der Sperrnuten 21 von den Sperrnasen 22 ist kleiner als der Abstand der Schlitze 12
von den Führungsöffnungen 7.
•.Wenn in die Führungsöffnungen 7 gleichzeitig und
gleichmäßig ein zweipoliger Stecker eingeführt und dieser verdreht wird, dann wird die Abdeckscheibe 6
so lange mitgenommen, bis die Führungsöffnungen 7 je über den Steckeröffnungen 5 in der Abdeckplatte 1
zu liegen kommen. In dieser Stellung können dann die beiden Steckerstifte ohne weiteres in die darunterliegenden
Steckerbuchsen der Steckvorrichtung 20 eingesteckt werden. Die Rückholfeder 10 wird bei der
Drehbewegung gespannt, wobei ihre Schenkel in den Schlitzen 12 gleiten. Nach dem Herausziehen der
Steckvorrichtung bringt die Rückholfeder 10 die Abdeckscheibe 6 wieder in die Schließlage zurück, in der
die Steckeröffnungen 5 von der Abdeckscheibe 6 abgedeckt sind.
Das Zurückdrehen der Abdeckscheibe 6 über die Schließlage hinaus wird auf einfache Weise durch das
Anliegen der Enden 24 der Rückholfeder 10 am Grund 25 der Schlitze 12 verhindert. Toleranzabweichungen
werden dabei durch entsprechende Ausbildung der Führungsöffnungen 7 ausgeglichen, die zu
diesem Zwecke in Umfangsrichtung, z. B. oval, also größer sind als dem Durchmesser der einzuführenden
Steckerstifte entspricht. In der eingesteckten Lage des Steckers legen sich im übrigen die Führungsöffnungen
7 durch die gespannte Rückholfeder 10 an die Steckerstifte an und bewirken dadurch ein zuverlässiges
Festhalten.
Wenn die Abdeckscheibe 6 mit irgendwelchen anderen Mitteln von außen her verdreht werden soll,
also z. B. mittels eines Fingers oder mittels eines Schraubenziehers, Bleistiftes od. dgl., so wird die Abdeckscheibe
6 sofort exzentrisch aus ihrer in der F i g. 1 dargestellten ?Vlittellage verschoben, in welcher
sie durch die Rückholfeder 10 frei beweglich gehalten wird. Bei der exzentrischen Verlagerung der
Abdeckscheibe stoßen die Sperrnuten 21 auf die Sperrnasen 22, die ein weiteres Verdrehen der Abdeckscheibe
6 verhindern, so daß die Führungsöffnungen 7 niemals über die Steckeröffnungen 5 gelangen
können. Auf diese Weise wird die notwendige Sperrwirkung erhalten. Im übrigen sind die Sperrnuten
21 so ausgeführt, daß sie die Rückwärtsbewegung der Abdeckscheibe 6 in ihre Schließlage nicht
behindern.
Die Ausführungsform der Sicherheitsabdeckung nach der Fi g. 3 der Zeichnung entspricht im wesentlichen
der vorbeschriebenen nach den F i g. 1 und 2. Abweichend sind die Führungsöffnungen 7 ausgebildet,
die nun rechteckig gestaltet sind, um die Sicherheitsabdeckung auch bei Flachsteckern oder ähnlichen
Steckerstiften gebrauchen zu können. Außerdem kann die Sicherheitsabdeckung selbstverständlich,
auch für drei- oder mehrpolige Steckvorrichtungen an sich bekannter Bauart benutzt werden. Während
beispielsweise in der F i g. 2 der Zeichnung eine Unterputzsteckdose gezeichnet ist, kann die Verwendung
der Sicherheitsabdeckung auch bei Aufputzdosen oder einer Steckerkupplung od. dgl. erfolgen.
Abweichend bei der Ausführungsform nach der Fi g. 3 der Zeichnung ist auch die Sperrung gegen ein
ungewolltes Verdrehen der Abdeckscheibe 6 ausgebildet. Es werden zum Sperren nicht mehr einzelne
Sperrnuten und damit zusammenwirkende einzelne Sperrnasen benutzt, sondern stattdessen eine Außenverzahnung
16 im Umfang der Abdeckscheibe 6 und eine Innenverzahnung 17 am Ansatz 2 der Abdeckplatte
1. Bei dieser Ausbildung der Sperrvorrichtung haken einzelne Zähne ineinander fest, sobald der Versuch
gemacht wird, die Abdeckscheibe 6 einseitig zu verdrehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Sicherheitsabdeckung für elektrische Steckdosen, bestehend aus einer auf ihrer Rückseite mit
Haftkleber versehenen Abdeckplatte und einer in ihr eingelagerten, durch den einzuführenden
zweipoligen Stecker mittels ihrer Führungsöffnungen gegen ein Rückholelement drehbaren und
daraufhin die Steckbuchsen freigebenden Abdeckscheibe und einer Abdeckung, welche die Rückholfeder
in der Abdeckscheibe hält, die bei exzentrischer Verlagerung mit ihrer Außenwand gegen
ein in der Abdeckplatte eingelegtes Sperrmittel aufläuft, wobei die an ihrer Umrandung gezahnte
Abdeckscheibe zusammen mit einer Innenverzahnung der Abdeckplatte als Sperrmittel dient
und die Abdeckung für die Abdeckscheibe als Verschlußplatte mit kreisbogenförmigen Ausschnitten
für die Steckerstiftdrehung ausgebildet ist und die Abdeckscheibe durch das als Rückholfeder
und Anschlag ausgebildete-Rückholelement aus der Ruhestellung nur in einer Drehrichtung
drehbar ist und wobei ferner das Mittelteil der Rückholfeder in einem, unter einem Winkel zu
den Steckeröffnungen verlaufenden Schlitz in einem Mittelzapfen der Abdeckplatte und die
Enden der Rückholfeder in Schlitze der Abdeckscheibe eingelegt sind, während in der Ruhestellung
der Rückholfeder ihre dazwischenliegenden S-bogenförmigen Teile sich an die kreisförmige
Innenwand der Abdeckscheibe anlegen und dadurch als Anschlag für die Ruhestellung
dienen, nach Patent 1254 730, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel der Rückholfeder (10) in tangential von der Innenwand (9) der Abdeckscheibe (6) abstehende
Schlitze (12) eingreifen und daß die Schlitze (12) um ein Vielfaches breiter als die Schenkel der
Rückholfeder (10) gehalten sind.
2. Sicherheitsabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ruhestellung
der Abdeckscheibe (6) ihre Schlitze (12) parallel zu dem Schlitz (11) des Zapfens (4) der Abdeckplatte
(1) verlaufen.
3. Sicherheitsabdeckung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (11)
des Zapfens (4) senkrecht zu der Verbindungslinie der beiden in der Abdeckplatte (1) befindlichen
Steckeröffnungen (5) angeordnet ist.
4. Sicherheitsabdeckung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsöffnungen (7) der Abdeckscheibe
(6) in der rückwärtigen Verlängerung der Schlitze (12) liegen.
5. Sicherheitsabdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden (24) der beiden Schenkel der Rückholfeder (10) leicht umgebogen sind und nur
in der Schließlage am Grund (25) der Schlitze (12) der Abdeckscheibe (6) anliegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV0025345 | 1964-02-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1490873A1 DE1490873A1 (de) | 1969-07-17 |
| DE1490873B2 true DE1490873B2 (de) | 1973-12-13 |
| DE1490873C3 DE1490873C3 (de) | 1974-07-11 |
Family
ID=7581859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641490873 Expired DE1490873C3 (de) | 1964-02-08 | 1964-02-08 | Sicherheitsabdeckung für elektrische Steckdosen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1490873C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3718514A1 (de) * | 1987-06-03 | 1988-12-22 | Reinhard Napierski | Kindersicherung fuer steckdosen |
| FR2674379A1 (fr) * | 1991-03-18 | 1992-09-25 | Legrand Sa | Adaptateur en deux parties pour appareil electrique a brancher par une fiche sur un socle de prise de courant. |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017102548B3 (de) * | 2017-02-09 | 2018-03-01 | Albrecht Jung Gmbh & Co. Kg | Elektrische Steckvorrichtung |
-
1964
- 1964-02-08 DE DE19641490873 patent/DE1490873C3/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3718514A1 (de) * | 1987-06-03 | 1988-12-22 | Reinhard Napierski | Kindersicherung fuer steckdosen |
| FR2674379A1 (fr) * | 1991-03-18 | 1992-09-25 | Legrand Sa | Adaptateur en deux parties pour appareil electrique a brancher par une fiche sur un socle de prise de courant. |
| EP0505256A3 (en) * | 1991-03-18 | 1992-12-09 | Legrand | Two part adapter for connection of an electrical apparatus by plug and socket |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1490873C3 (de) | 1974-07-11 |
| DE1490873A1 (de) | 1969-07-17 |
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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