DE1505554B2 - Wischblatt für Fahrzeugscheiben - Google Patents
Wischblatt für FahrzeugscheibenInfo
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- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
- B60S1/32—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
- B60S1/38—Wiper blades
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Description
I 505 554
daß dessen Steifigkeit unzulässig vermindert oder die
Fertigung des Bügels erschwert würde. Darüber hinaus verleiht die Querschnittsverminderung des ersten
Bügels dem Wischblatt ein gefälliges Aussehen, das durch entsprechende Gestaltung des oder der rAcitcn
Bügel noch weiter verbessert werden kann.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn nach einem weiteren
Vorschlag der Erfindung dei erste Bügel über ein den Rücken des zweiten Bügels durchsetzendes
Gelenkstück mit dem zweiten Bügel verbunden ist.
Die beiden Bügel können in diesem Falle ohne seitlich hervorstehende, den schädlichen Auftriebskräften
Vorschub leistende Teile miteinander \ctbunden werden, wobei sowohl die Betriebssicherheit
als auch das Aussehen der Gelenke weiter verbessert werden kann.
Eine besonders stoffsparende, aber dennoch ausreichend steife Ausbildung des ersten Bügels ergibt
«ich. wenn die Höhe des U-förmigen Querschnitts des ersten Bügels an der Anlenkstelle des zweiten Hügels
in an sich bekannter Weise nicht größer als die Breite des Querschnitts an dieser Stelle ist. Vorteilhaft
kann die Höhe des Querschnitts des ersten Bügels von der Anlenkstelle des zweiten Bügels gegen
die Anlenkstelle des Antricbshebels hin stetig zunehmen,
so daß eine hinsichtlich Strömungsverhalten und Stoffaufwand optimale Ausbildung des ersten
Bügels erzielbar ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß der zweite Bügel an der Anlenkstelle des eisten Bugeis einen U-förmigen Querschnitt mit
einem vom Gelenkstück durchsetzten Rückensteg und zwei das Gelcnkstück seitlich führenden Seitenwangen
aufweist. Mit diesem Vorschlag läßt sich mit einfachen Mitteln ein spielfreies, aber trotzdem leicht
laufendes Gelenk der Tragbügel schaffen, das eine besonders verwindungssteife Ausbildung des Wischbkitts
ergibt.
Das Auftricbsverhalten des Wischblatts gegenüber der seitlich auftreffenden Luftströmung kann weiter
verbessert werden, wenn der zweite Bügel mindestens über einen Teil seiner Länge einen dachförmigen
Querschnitt mit von der Wischlciste abgekehrter Spi;/e aufweist.
Bei Wischblättern, deren Wischleiste eine dünnwandige
Wischlippe und eine die Wischlinnc tragende Kopfleiste aufweist, kann die Kopfleiste einen
mindestens annähernd trapezförmigen, gegen die Scheibe hin zunehmend breiter werdenden Querschnitt
haben und an ihrer der breiteren Grundlinie des Trapezes entsprechenden Basisflächc die Wischlippe
tragen.
Durch eine derartige Ausbildung des Wischblatts kann erreicht werden, daß sich die von der Luftströmung
hervorgerufenen Auftriebskräfte und Abtriebskräftc am Wischblatt annähernd aufheben, so daß
das Wischblau bei allen Fahrgeschwindigkeiten n1!·
dem vorschriftsmäßigen Anpreßdruck an der Scheibe anliegt.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Wischblau für die Windschutzscheibe
eines Kraftfahrzeuges dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 das Wischblau in Seitenansicht und in verkleinertem
Maßslab.
Fiü.2 einen Schnitt nach Linie 11-11 in F i g. 1 in
vergrößertem Maßstab.
F i g. 3 eine Draufsicht auf den ersten Traghügel des Wischblaus in natürlicher Größe, jedoch verkürzt,
F i g. 4 eine Draufsicht auf einen zweiten Tragbügel, ebenfalls in natürlicher Größe,
F i g. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in F i g. 4 in vergrößerter Darstellung,
Fig.6 die Gelenkverbindung des ersten Tragbügels
mit einem zweiten Tragbügel, vergrößert und im Schnitt, und
F i g. 7 einen Schnitt nach Linie VlI-VII in F i g. 6. Das Wischblatt hat eine aus gummielastischem
ίο Stoff bestehende Wischleiste 10, die eine dünnwandige
Wischlippe 11 und eine durch Federschienen 12 versteifte Kopfleiste 13 aufweist. Die Kopfleiste 13
hat einen trapezförmigen, gegen die Scheibe hin breiter werdenden Querschnitt, aus dessen Basis die
Wischlippe 11 heraustritt.
Zum Erfassen der Wischleiste 10 und zum Verbinden mit einem in der Zeichnung durch strichpunktierte
Linien angedeuteten Antriebshebel 14 dient ein mehrteiliges Tragbügelsystem 15, das aus einem er-
sten Bügel 16 und zwei waagebalkenartig hieran angelenkten
zweiten Bügeln 17 bes'eht.
Dor erste Bügel 16 weist über seine ganze Länge einen U-förmigen Querschnitt und dementsprechend
zwei Seitenwangen 18 und einen Rückensteg 19 auf
(Fig. 7). Die Seitenlangen 18 laufen mit geringem
Abstand nebeneinander her und treten nur in der Mitte des Bügels etwas weiter auseinander. In den
weiter auseinanderliegenden mittleren Abschnitten 20 der Seitenwangen 18 ist ein Kuppelbolzen 21 be-
festigt, auf dem ein zweischenkliger Rastfederbügel 22 schwenkbar gelagert ist. Der Rastfederbügel 22
ragt durch eine Aussparung 23 im Rückensteg 19 des ersten Bügels 16 nach außen hindurch. Die Höhe des
U-förmigen Querschnitts des Bügels 16 entspricht an dessen beiivn Enden etwa der Breite des Rückensteges
19 und nmmt gegen die Mitte des Bügels hin stetig /u. An den Enden weist der Bügel 16 je eine
rechteckige Aussparung 24 im Rückensteg 19 auf. tieren Zweck im Nachfolgenden noch näher beschrieben
ist.
Die zweiten Bügel 17 haben in der Mitte einen U-förmigen Querschnitt mit zwei parallelen Seitenstegen
26 und einem Rückensteg 27 (F i g. 7). der eine rechteckige Aussparung 28 aufweist. Der Rük-
kensteg 27 ist breiter als der Querschnitt der beiden Endabschnitte des ersten Bügels 16. An den mittleren
Teil des Bügels 17 schließen sich Abschnitte 29 mit dachförmigem Querschnitt an. dessen Breite und
Höhe gegen die Enden des Bügels hin stetig ab-
nehmen. An den Enden weist jeder Bügel 17 zwei krallenartige Ansätze 30 r.uf. die die Kopfleiste 13
der Wischlciste 10 umfassen und mit dem für ein einwandfreies Arbeiten des Wischblatts erforderlichen
Spiel festhalten.
Der erste Bügel 16 ist nach F i g. 6 mit dem zweiten Bügel 17 jeweils über ein Gelenkstück 32 aus
Kunststoff, insbesondere Nylon, verbunden, das am
ersten Bügel 16 befestigt ist und durch den Rückenstci;
27 des zugeordneten zweiten Bügels hindurch-
rK) greift. Das Gelenkstück ?2 weist in Längsrichtung
des Wischblatts gesehen (siehe F i g. 7) einen breiteren Abschnitt 33 und einen schmäleren Abschnitt 34
auf. Der breitere Abschnitt 33 greift passend zwischen die Seitenstege 26 des Bügels 17 ein. Der
schmälere Abschnitt 34 tritt mit Längsspiel durch die Aussparung 28 im Bügel 17 hindurch und sitzt in der
Aussparung 24 im Bügel 16 fest. Am Übergang der beiden Abschnitte 33, 34 sind schneidenartige Schul-
tern 35 gebildet, an denen der Bügel 17 mit den beiderseits der Aussparung 28 stehengebliebenen
Abschnitten seines Rückensteges 27 aufliegt und sich gelenkig gegen den ersten Bügel 16 neigen kann,
wenn er sich einer gewölbten Windschutzscheibe anpassen muß.
Der Abschnitt 33 des Gelenkstücks 32 tritt oberhalb des Bügels 17 durch einen aus Gummi oder
Kunststoff bestehenden Stützkörper 36 hindurch, der an der Innenseite des Rückensteges 19 des ersten Bügels
16 anliegt. Der Stützkörper 36 weist einen schmäleren Abschnitt 37 auf, der passend zwischen
die Seitenwangen 18 des Bügels 16 greift. An den Abschnitt 37 schließt sich ein breiterer Abschnitt 38
an, der dem Rücken des Bügels 17 zugekehrte schneidenartige Stützschultern 39 hat. Die Stützschultern
39 stehen den Schultern 35 des Gelenkstücks 32 im Abstand parallel gegenüber. Ein durch
nachträgliches Warmverfahren gebildeter Kopf 40 des Gelenkstücks 32 sorgt zusammen mit ineinanderpassenden
Einspannschultern 41, 42, die am Gelenkstück 32 und am Stützkörper 36 vorgesehen sind, für
eine sichere Befestigung des zweiten Bügels 17 am ersten Bügel 16.
Zum Verbinden des Wischblatts mit dem Antriebshebel 14 ist dessen hakenförmig umgebogenes
Ende 43 über den Kuppelbolzen 21 und den Rastfederbügel 22 zu schieben, wobei dessen Federschenkel
zusammengedrückt werden und eine Rastverbindung zwischen den Teilen entsteht.
Im Betriebe des Wischblatts stützt sich der erste Bügel 16 über die schneidenartigen Schultern 39 der
Stützkörper 36 auf dem Rücken der zweiten Bügel 17 ab. Hierbei können die zweiten Bügel 17 um die
Schultern 39 als Drehachse kippen und den wechselnden Krümmungen der zu wischenden Scheibe folgen.
Die schmäleren Abschnitte 34 der Gelenkstücke 32 bewirken zusammen mit den Randkanten der
Aussparung 28, daß sich die Bügel gegenseitig nicht verschieben können. Beim Abheben des Wischblatts
von der Scheibe verhindern die Schultern 35, daß sich die Bügel des Wischblatts voneinander lösen.
Bei dem Wischblatt nach dem Ausführungsbeispiel heben sich die durch die Luftströmung an den einzelnen
Teilen hervorgerufenen Auftriebskräfte und Abtriebskräfte annähernd auf, so daß das Wischblatt
auch bei hohen Fahrgeschwindigkeiten mit dem vorschriftsmäßigen Anpreßdruck an der Scheibe anliegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ΙΛΓ,ί
Claims (9)
1. Wischblatt für Fahrzeugscheiben mit einer aus gummielastischem Stoff bestehenden Wischleiste
und mindestens einem zum Erfassen und Halten der Wischleiste dienenden Tragbügelpaar,
dessen erster Bügel Mittel zum Verbinden mit einem Antriebshebel trägt und dessen zweiter Bügel
waagebalkenartig an den ersten angelenkt und an den Enden unmittelbar oder über weitere Zwischenbügel
mit der Wischleiste verbunden ist, wobei der erste Bügel mindestens über einen Teil
seiner Länge und an der Anlenkstelle des zweiicu
Bügels einen U-förmigen Querschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des ersten Bügels (16) kleiner ist als die
Breite des zweiten Bügels (17) an der Anlenkstelle des ersten Bügels (16).
2. Wischblatt nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß dei eiste Bügel (16) über ein
den Rücken des zweiten Bügels (17) durchsetzendes Gelenkstück (32) mit dem zweiten Bügel verbunden
ist.
3. Wischblatt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des U-förmigen
Querschnitts des ersten Bügels an der Anlenkstelle des zweiten Büge- in an sich bekannter
Weise nicht größer als die Breite des Querschnitts an dieser Stelle ist.
4. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hohe des Querschnitts des ersten Bügels von der Anlenkstelle des zweiten Bügels gegen die Anlenkstelle
des Antriebshebels (14) hin stetig /unimmt.
5. Wischblatt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bügel an der Anlenkstclle
des ersten Bügels einen U-förmigen Querschnitt mit einem vom Gelenkstück (32) durchsetzten Rückensteg (27) und zwei das Gelenkstück
seitlich führenden Seitenstegen (26) aufweist.
6. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Bügel mindestens über einen Teil seiner Länge einen dachförmigen Querschnitt mit von
der Wischleiste abgekehrter Spitze aufweist.
7. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Breite des Zweiten Bügels von seinen Enden gegen die Anlenkstelle des ersten Bügels hin stetig
zunimmt.
8. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 6, dessen
Wischleiste eine dünnwandige Wischlippe und eine die Wischlippe tragende Kopfleiste aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfleiste (13) einen mindestens annähernd trapezförmigen,
gegen die Scheibe hin zunehmend breiter werdenden Querschnitt hat und an ihrer der breiteren
Grundlinie des Trapezes entsprechenden Basisfläche die Wischlippe (11) trägt.
9. Wischblatt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfleiste (13) mindestens
annähernd in der sie längs durchsetzenden MiI-tclebene
eine einzige Wischlippe (11) trägt.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Wischblatt für Fahrzeugscheiben mit einer aus gummielastischem
Stoff bestehenden Wischleiste und mindestens einem zum Erfassen und Halten der Wischleiste dienenden
Tragbügelpaar, dessen erster Bügel Mittel zum Verbinden mit einem Antriebshebel trägt und dessen
zweiter Bügel waagebalkenartig an den ersten angelenkt und an den Enden unmittelbar oder über weitere
Zwischenbügel mit der Wischleiste verbunden ist wobei der erste Bügel mindestens über einen Teil
seiner Länge und an der Anlenkstelle des zweiten Bügels einen U-förmigen Querschnitt aufweist.
Bei bekannten Wischblättera dieser Art ist die
Breite des ersten Bügels über die gesamte Länge gleichbleibend und größer als die Breite des zweiten
Bügels. Dabei übergreifen die Seitenwangen des ersten Bügels die Seitenwangen des zweiten Bügels,
wobei die beiden Bügel über einen sämtliche Seitenwangen durchsetzenden Bolzen gelenkig verbunden
sind. Derartige Wischblätter zeichnen sich durch eine ausreichende Steifigkeit aus und sind auch einfach
herzustellen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß solche Wischblätter bei den hohen Fahrgeschwindigkeiten
moderner Fahrzeuge \on der Scheibe weg gerichtete Auftriebskräfte erfahren, die es von der Scheibe abzuheben
oder zumindest die Wischgüte in erheblichem Maße zu beeinträchtigen vermögen.
Bei einem anderen bekannten Scheibenwischer der
eingangs genannten Art sind in die im wesentlichen parallel zur benachbarten Scheibenfläche verlaufenden
Stegteile der Bügel zwischen ihren gegenüberliegenden Seitenwangt η schlitzförmige Ausschnitte eingearbeitet.
Hierdurch wird die Angriffsfläche für die Luftkräfte zwar reduziert, zumindest bei langen
Wischblättern reicht aber die Steifigkeit der Bügel oftmals nicht mehr aus. Nachteilig ist ferner, daß
zum Ausstanzen der Schlitze in den Bügeln, die üblicherweise aus einem Metallstreifen abgewinkelt
werden, ein besonderer Arbeitsgang und ein zusätzliches Stanzwerkzeug benötigt wird.
Es ist weiter ein Scheibenwischer bekannt, bei dem die Bügel einteilig aus einem flachen Band konstanter
Breite hergestellt sind. Die Bügel dieses Wischblattes sind also nicht im Querschnitt U-förmig ausgebildet,
so daß schon allein deshalb die störenden Auftriebskräfte geringer sind als bei den Wischfrä tern
der zu\or genannten Art.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. Wischblätter zu schaffen, die auf fertigungstechnisch einfache
Weise hergestellt werden können, eine genügende Steifigkeit aufweisen und dennoch so ausgebildet
sind, daß auch bei hohen Fahrgeschwindigkeiten die auftretenden Strömungskräfte den Anpreßdruck
des Wischblatts an der Scheibe nicht in unzulässiger Weise vermindern können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Breite des ersten Bügels kleiner ist als
die Breite des zweiten Bügels an der Anlenkstelle des ersten Bügels.
Hierdurch ist erreicht, daß der erste Bügel der ihn umströmenden Luft eine sehr geringe Angriffsfläche
bietet, so daß die Gefahr des Abhebens des Wischblatts von der Scheibe erheblich gemindert und
außerdem zum Bewegen des Wischblatts gegen die seitlich auftreffende Luftströmung eine geringere Antriebsleistung
erforderlich ist. Der erfindungsgemäße Vorschlag bringt außerdem eine Verringerung des
Stoffaufwandes für den ersten Bügel mit sich, ohne
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |