DE1556433B2 - Messanordnung zur anzeige von flugzeug messwerten - Google Patents
Messanordnung zur anzeige von flugzeug messwertenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Meßanordnung zur Anzeige von Flugzeug-Meßwerten mit einem Meßwertgeber
zum Messen ausgewählter Meßwerte, einer Vorrichtung zur Verarbeitung der Ausgänge des
Meßwertgebers, der getrennte elektrische Signale für jeden der Ausgänge erzeugt, und einem Umlaufspeicher
zum Speichern der Signalausgänge der Verarbeitungsvorrichtung über eine bestimmte Zeitspanne
mit anschließender Löschung.
Es ist eine derartige Meßanordnung bekannt (deutsche Patentschrift 837 476), die allgemein zur
Messung physikalischer Größen geeignet ist. Es kann damit auch die Beanspruchung eines Luftschraubenblattes
eines fliegenden Flugzeuges gemessen werden.
ίο Die hierbei erhaltenen Meßdaten werden über Meßbrückenkreise
einem Kathodenstrahloszillographen zugeführt. Die Impulsfolgefrequenz liegt dabei beispielsweise
bei 10 kHz/sec. Der Kathodenstrahloszillograph speichert die Meßwerte nur während
der Leuchtdauer seines Schirms, d. h. also nur über Bruchteile einer Sekunde. Die Meßdaten gehen anschließend
sofort verloren.
Ferner ist eine Einrichtung zur Darstellung der durch Echolotung gemessenen Entfernung auf einem
Oszillographen bekanntgeworden (deutsche Auslegeschrift 1 210 995), bei der die Meßwerte in einer geschlossenen
Speicherbahn gespeichert und mit Hilfe einer Abfrageeinrichtung einer Anzeigeeinrichtung
zugeführt werden. Dabei werden die Speicherabschnitte des Aufzeichnungsträgers durch Löschen
wieder aufnahmebereit gemacht. Die Speicherabschnitte des Aufzeichnungsträgers werden einerseits
in langen Perioden kurzzeitig durch den Löschkopf und Aufzeichnungskopf beaufschlagt, so daß
die Informationen gelöscht und neue Informationen aufgezeichnet werden können, wobei andererseits in
kurzen Perioden durch den Wiedergabekopf fortlaufend abgefragt wird. Auch hier ist nur an eine
mehr oder weniger kurzzeitige Speicherung der Meßwerte gedacht.
Ausgehend von einer Meßanordnung der eingangs genannten Art, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
diese so auszugestalten, daß dem Piloten eines Flugzeuges sowohl während des Fluges Warnsignale
gegeben werden können, wobei diese Warnsignale auch fallweise aufgezeichnet werden können,
als auch ausgewählte der gemessenen Werte während eines längeren Zeitraums zu speichern, so daß sämtliche
interessierenden Daten auch nach der Landung des Flugzeuges oder bei einem Unfall unverlierbar
zur Verfügung stehen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Verarbeitungsvorrichtung zwei Ausgänge
besitzt, wobei der eine Ausgang nur die aus einem vorgegebenen Meßbereich herausfallenden
Meßwerte an einen Warnsignalerzeuger und/oder an ein Aufzeichnungsgerät, das laufend speichert, weitergibt
und der andere Ausgang sämtliche-Meßwerte dem Umlaufspeicher zuleitet, der alle diese während
einer größeren Zeitspanne anfallenden Meßwerte speichert.
Die Meßdaten werden hierbei somit über einen bestimmten Zeitraum, beispielsweise über eine halbe
Stunde, aufgezeichnet, wobei während des gesamten Fluges der Warnsignalerzeuger eingeschaltet sein
kann. Da nur die aus einem vorgegebenen Meßbereich herausfallenden Meßwerte weitergegeben
werden, ist es auf einfache Weise möglich, nur die wirklich interessierenden bzw. eine Gefahr anzeigenden
Meßwerte zu speichern bzw. dem Warnsignalerzeuger zuzuführen. Dadurch wird Platz auf dem
Umlaufspeicher gespart, der für die Aufnahme weiterer Meßwerte zur Verfügung steht.
Es dient einer weiteren Erhöhung der Aufnahmekapazität, wenn zwischen Verarbeitungsvorrichtung
und Umlaufspeicher ein Frequenzvervielfacher geschaltet ist, der die eingehenden Frequenzen vor
Weitergabe an den Umlaufspeicher vervielfacht.
Es wird bevorzugt, wenn die Verarbeitungsvorrichtung analoge Gleichspannungen abgibt.
Zwischen Verarbeitungsvorrichtung und Aufzeichnungsgerät bzw. Warnsignalerzeuger kann ein Ton-Aufzeichnen
sowohl der Fehleranzeige für die Verwendung als Wartungshilfe als auch als Information
von Leistungskenngrößen des Flugzeuges während der allerletzten Phase eines Fluges zur Verwendung
bei der Auswertung, wie beispielsweise in dem Fall eines Absturzes. Diese Information, welche ausführliche
Daten einer großen Anzahl getrennter Flugzeugkenngrößen enthält, wird somit verfügbar gemacht,
um eine unverzügliche Warnung der Flug
signalübertrager geschaltet sein, der einen Sprech- io zeugbesatzung vor einem gefährlichen Zustand vor-
wertsignalübertrager und parallel dazu einen Übertrager für Signale in verschlüsselter Form enthält.
Die Signale können also als Sprechsignale wie auch in verschlüsselter Form aufgezeichnet werden.
Bei dieser Ausgestaltungsform wird es bevorzugt, wenn das Aufzeichnungsgerät mehrere Kanäle besitzt,
mit denen die Informationen des Sprechwertsignalübertragers und des Übertragers gleichzeitig
aufeezeichnet werden können.
zusehen, die gleichzeitig aufgezeichnet wird, um eine genaue Basis zur ausführlichen Überprüfung nach
dem Flug und/oder zur Unfalluntersuchung zu schaffen.
In F i g. 1 wird die Grundanordnung der Erfindung veranschaulicht. Der Meßwertgeber 11 verschafft Informationen,
im allgemeinen in der Form elektrischer Spannungen, über eine Anzahl von Flugzeugfunktionen.
Die Ausgänge des Meßwertgebers 11 werden einer
Der Frequenzvervielfacher kann einen spannungs- 20 Verarbeitungsvorrichtung 12 zugeführt, welche jeden
gesteuerten Tonoszillator zur Aufnahme der Signale enthalten, wobei jeder der Oszillatoren eine separate
Betriebsfrequenz aufweist und durch das an ihn abgegebene Signal frequenzmoduliert wird, und daß
ihm ein Mischer zum Mischen der Ausgänge der spannungsgesteuerten Oszillatoren nachgeschaltet ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist ein Bordsprechgerät mit einem separaten Kanal des Aufzeichnungsgerätes
verbunden. Dadurch ist es möglich, Sprachmitteilungen ebenfalls dem speicher zuzuführen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild der Grundanordnung der Erfindung,
F i g. 2 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der Anordnung der Erfindung,
F i g. 3 ein Blockschaltbild des Multiplex-Bauteils, das in der bevorzugten Ausführungsform der Anordnung
der Erfindung verwendet wird,
F i g. 4 ein Schaltbild einer typischen Signalprüf und -auswertungsschaltung, welche in der Anordnung
der Erfindung verwendet wird.
Kurz gesagt, verwendet die Anordnung der Erfindung einen Signalprüfer und -auswerter, welcher eine
Anzahl von Fühlerausgängen verarbeitet und auswertet, von denen jeder eine andere Kenngröße des
Flugzeuges darstellt. Wenn eine dieser Kenngrößen nicht innerhalb vorherbestimmter Grenzen liegt, erdieser
Ausgänge des Meßwertgebers gegenüber vorherbestimmten Spannungsbereichen auswertet, die
dem Normalbetrieb entsprechen und ein Ausgangssteuersignal an einem Tonsignalübertrager 14 erzeugt,
wenn immer die Ausgänge nicht in diese vorherbestimmten Bereiche fallen. Der Tonsignalübertrager
14 enthält ein Bauteil, wie es beispielsweise in der USA.-Patentschrift 3 015 702 beschrieben wird.
Die Signalausgänge des Tonsignalübertragers 14 Umlauf- 3c werden einem Warnsignalerzeuger 15 zugeführt, welcher
Tonwarnsignale für das Bedienungspersonal des Flugzeuges vorsieht. Solche Mitteilungen werden
auch zur späteren Verwendung bei der Wartung u. dgl. von einem Aufnahmegerät 16 aufgezeichnet.
Die Verarbeitungsvorrichtung 12 weist auch einen besonderen Ausgang auf, welcher die kontinuierliche
Anzeige der absoluten Beträge bestimmter Leistungskenngrößen des Flugzeuges vorsieht, unabhängig
davon, ob diese Kenngrößen innerhalb der vorherbestimmten »normalen« Bereiche liegen oder nicht.
Diese Ausgänge, welche bei der Schaffung ausführlicher Daten bezüglich der Flugzeugleistung während
des überwachten Zeitraumes von Wert sind, werden einem Frequenzvervielfacher 20 zugeführt, wo sie
geeignet verarbeitet werden, um ein Mehrfach-Tonsignal zu erzeugen, das die dazugegebenen Daten
enthält.
Der Ausgang des Frequenzvervielfachers 20 wird einem Umlaufspeicher 22 zugeführt, wo er geeignet
zeugt der Auswerter ein Steuersignal, welches ein 50 aufgezeichnet wird. Der Umlaufspeicher 22 zeichnet
bestimmtes entsprechendes Geberbauteil in einem über ein vorherbestimmtes Zeitintervall auf, bei-Meßwertübertrager
für Tonmitteilungen betätigt. Die spielsweise 30 Minuten, und beginnt dann von
Ausgänge des Meßwertübertragers für Tonmittei- neuem, d. h., löscht die aufgezeichneten Daten und
lungen, welche sowohl in einfacher Sprache als auch zeichnet gleichzeitig die während des nächsten Zeitin
verschlüsselter Form sein können, werden gleich- .55 Intervalls erhaltenen Daten auf. Auf diese Weise sind
zeitig zum späteren Vergleich aufgezeichnet und als die Daten für nur den letzten Teil des Fluges immer
ein Warnsignal an das Flugpersonal wiedergegeben. vorhanden.
Informationen von dem Signalprüfer und -auswerter, In F i g. 2 wird eine bevorzugte Ausführungsform
die bestimmte Flugzeugdaten vorsehen, werden in der Vorrichtung der Erfindung veranschaulicht. Die
Form eines Tonsignals gleichzeitig gesendet oder 60 verschiedenen Ausgänge des Meßwertgebers 11 werverschlüsselt
und auf einem Umlaufspeicher auf- den in die Verarbeitungsvorrichtung 12 gespeist, wo
gezeichnet, so daß solche Informationen für die allerletzte Phase des Fluges immer zugänglich sind.
Außerdem werden Äußerungen der Flugzeugsie, wie bereits erwähnt, jeweils geeignet ausgewertet
werden, um zu bestimmen, ob sie in die vorherbestimmten Bereiche fallen oder nicht. Die Wir
besatzung zu dieser Zeit ebenfalls aufgezeichnet. Die 65 kungsweise eines typischen Meßwertgebers und einer
Anordnung der Erfindung überwacht somit ständig Verarbeitungsvorrichtung wird später in der Beschreibung
im Zusammenhang mit F i g. 4 beschrieben. Ausgänge der Verarbeitungsvorrichtung für
die Betriebskenngrößen des Flugzeuges und schafft gleichzeitig unmittelbare Warnsignale als auch ein
jedes der von dem Meßwertgeber 11 empfangenen Signale, welche außerhalb der vorgeschriebenen
Toleranzen liegen, werden einem Tonwarnsignalübertrager 30 zugeführt, worin jeder der außerhalb
der Toleranz liegenden Ausgänge der Verarbeitungsvorrichtung ein gesondertes, entsprechend aufgezeichnetes
Tonwarnsignal in einfacher Sprache auslöst. Die Ausgänge der Verarbeitungsvornchtung werden
auch dem Übertrager verschlüsselter Mitteilungen 31 zugeführt, worin vorher aufgezeichnete Tonsignale
in verschlüsselter Form ansprechend auf geeignete Ausgänge der Verarbeitungsvorrichtung wiedergegeben
werden. Der Tonwarnsignaiübertrager 30 und der Übertrager verschlüsselter Mitteilungen 31
sind von der Art, wie sie in der obenerwähnten USA.-Patentschrift 3 015 702 beschrieben wird.
Die Sprechsignalausgänge des Übertragers 30 werden gleichzeitig zum Warnsignalerzeuger 15 der
Kopfhörer des Piloten zu seiner unmittelbaren Verwendung und zu dem Aufnahmegerät 16 gegeben,
wo sie aufgezeichnet werden, so daß eine Tonaufzeichnung solcher Störungen durchgeführt wird. Das
Aufnahmegerät 16 arbeitet in Verbindung mit einem Zeitgeberbauteil 34, um eine Zeitaufzeichnung vorzusehen,
wann während des Fluges die verschiede^ nen, aufgezeichneten Störungen eingetreten sind. Das
Aufnahmegerät 16 ist mit wenigstens vier Aufzeichnungskanälen versehen und zeichnet auch den verschlüsselten
Signalausgang des Übertragers 31 auf sowie die Sprachübermittlungen des Piloten auf
seinem Bordsprechgerät 40.
Von der Verarbeitungsvornchtung 12 empfangene gewisse, vorherbestimmte Ausgänge des Meßwertgebers
11 werden durch die Verarbeitungsvorrichtung verarbeitet, wie ausführlich im. Zusammenhang mit
F i g. 4 beschrieben wird, um ständig Gleichstromausgänge in Übereinstimmung mit diesen gemessenen
Funktionen vorzusehen. Diese ständigen Ausgänge der Verarbeitungsvorrichtung 12, welche ausgewählte
Flug- und Motorparameter des Flugzeuges darstellen, werden zum Frequenzvervielfacher 20 gegeben. Es
sei vermerkt, daß die bestimmten, dem Frequenzvervielfacher 20 zugeführten Parameter ständig von
dem Frequenzvervielfacher empfangen werden, unabhängig davon, ob ihre Beträge innerhalb oder
außerhalb von vorgeschriebenen Toleranzen liegen oder nicht.
Wie in Verbindung mit F i g. 3 ausführlich zu erklären ist, wird jedes der von dem Frequenzvervielfacher
20 empfangenen Signale dazu verwendet, die Frequenz eines separaten Tonoszillators zu modulieren,
der jeweils die in Frage kommende Kenngröße darstellt, und die Ausgänge dieser Oszillatoren wer^
den in der Frequenz vervielfacht und dem Umlaufspeicher 22 zugeführt, wo sie zur späteren Verwendung
aufgezeichnet werden. Der Umlaufspeicher 22 ist ein Mehrkanal-Tonaufnahmegerät, welches auch
den Ausgang des Bordsprechgerätes 40 und des Übertragers verschlüsselter Mitteilungen 31 aufzeichnet
und welches für einen begrenzten Zeitraum arbeitet, beispielsweise 30 Minuten, und dann die aufgezeichnete
Information löscht, während es gleichzeitig die nachfolgend empfangene Information aufzeichnet.
Somit stellt der Umlaufspeicher 22 eine Aufzeichnung von Informationen zusammen, die während der
letzten Phase des Fluges entstanden sind, welche beispielsweise jene sein könnten, die unmittelbar vor
einem Absturz hergestellt worden sind. Eine Übersteuerungskontrolle 33 wird von dem Flugpersonal
verwendet, um die Tätigkeit der Übertrager 30 und 31 manuell zu übersteuern.
In F i g. 3 wird ein Blockschaltbild eines Frequenzvervielfachers veranschaulicht, welches in der Anordnung
der Erfindung verwendet wird. Eine Anzahl von Fühlern 11a bis Hn, wobei nur wenige der
Bauteile für Zwecke der Veranschaulichung dargestellt sind, messen jeweils eine vorherbestimmte
ίο Kenngröße, wie beispielsweise den Motoröldruck, die
Motordrehzahl usw. Die Ausgänge der Fühler 11« bis 11 η werden zur Verarbeitungsvornchtung 12 gegeben,
wo sie geeignet verarbeitet werden, wie in Verbindung mit F i g. 4 zu beschreiben ist. Die Verarbeitungsvorrichtung
12 weist einen Ausgang für jeden der Fühlerausgänge auf, welche die Form einer Gleichspannung in Übereinstimmung mit jedem
Fühlersignal haben. Jeder dieser Gleichstromausgänge wird jeweils einem der spannungsgesteuerten
Oszillatoren 42 a bis 42 π zugeführt. Jeder der spannungsgesteuerten Oszillatoren 42« bis 42 n,
welche selbsterregte Multivibratoren enthalten, weist eine getrennte selbsterregte Frequenz in dem Tonfrequenzbereich
auf, wobei diese Frequenzen durch einen geeigneten Frequenzverteiler getrennt werden.
Jeder der spannungsgesteuerten Oszillatoren 42 a bis 42« wird durch den Signaleingang frequenzmoduliert,
d. h., die Arbeitsfrequenz von jedem solchen Oszillator wird als eine Funktion der Größe des
Gleichstromeinganges verändert. Eine solche Frequenzveränderung wird durch im Fachgebiet wohlbekannte
Techniken erreicht, beispielsweise, indem die Gleichstromeingangssignale an die selbsterregten
Multivibratoren als Vorspannungssignale dafür eingegeben werden.
Die Ausgänge der spannungsgesteuerten Oszillatoren 42 a bis 42 η werden einem Mischerbauteil 45
zugeführt, wo sie zusammengemischt werden, um ein integriertes Signal zu bilden, das alle Oszillatorausgangsfrequenzen
enthält, die in Übereinstimmung mit den Fühlerausgängen moduliert sind. Das Mischerbauteil 45 enthält einen herkömmlichen
Transistorverstärker der Klasse »A«. Der Ausgang des Mischerbauteils 45 wird in den Umlaufspeicher
22 eingegeben, wo er aufgezeichnet wird, wie in Verbindung mit F i g. 2 beschrieben.
In F i g. 4 wird ein Schaltbild einer Verarbeitungsvorrichtung veranschaulicht, die in der Anordnung
der Erfindung verwendet wird. Die bestimmte dargestellte Schaltung stellt nur eine von vielen dar, die
verwendet werden können. Der Fühler 11, welcher einen Schwimmermechanismus zum Messen eines
Flüssigkeitsniveaus enthalten könnte, wie beispielsweise für einen Flüssigkeits- oder Ölstand oder ein
elektrisches Meßwerk, das ein elektrisches Signal mißt, steuert den Arm des Potentiometers 50. Das
Potentiometer 50 ist an eine Gleichspannungsquelle 52 angeschlossen, so daß, wenn der Arm des Potentiometers
50 durch den Fühler 11 gesteuert wird, ein Gleichstrompotential an die Leitung 53 angelegt
wird, welches mit dem Ausgang des Fühlers 11 übereinstimmt. Das Signal auf der Leitung 53 wird dazu
verwendet, um eine ständige dynamische Information in Übereinstimmung mit dem Ausgang des Fühlers
11 vorzusehen, welches, wie in Verbindung mit F i g. 3 beschrieben, zur Aufzeichnung vervielfacht
wird. Das Signal auf der Leitung 53 wird auch als ein Eingangssignal an die Transistoren 55 und 56
7 8
gegeben. Der Transistor 55 arbeitet in Verbindung mende bestimmte Kenngröße geeicht. Wenn somit
mit dem Transistor 57 als ein DifEerentialspannungs- das Signal auf der Leitung 53 über ein vorherkomparator,
welcher ein Ausgangssignal erzeugt, bestimmtes Spannungsniveau steigt, was anzeigt, daß
wenn der Eingang auf den Transistor 55 über ein die zu messende Kenngröße über die normalen Bevorherbestimmtes
Spannungsniveau steigt. Der Tran- 5 triebsgrenzen gestiegen ist, wird der Transistor 55 in
sistor 56 arbeitet in Verbindung mit dem Transistor den leitenden Zustand gebracht und macht den Tran-58,
um ein Ausgangssignal zu erzeugen, wenn der sistor 60 leitend, um ein Ausgangssignal auf der Lei-Eingang
in den Transistor 56 unter ein vorher- tung 70 vorzusehen.
bestimmtes Spannungsniveau fällt. Die Transistoren 56 und 58 arbeiten in gleicher
Eine solche Arbeitsweise wird wie folgt erreicht: io Weise in Verbindung mit dem Transistor 74, um ein
Der Transistor 55 wird so vorgespannt, daß er ge- Signal auf der Leitung 70 vorzusehen, wenn das
sperrt ist, wenn das Spannungsniveau auf der Lei- Spannungsniveau auf der Leitung 53 unter die vortung
53 unter dem vorherbestimmten Bezugsniveau herbestimmten unteren Grenzen für den »normalen«
liegt, welches die oberen Grenzen des »normalen« Betriebsbereich fällt. In diesem Fall ist jedoch der
Betriebsbereiches der zu messenden Kenngröße dar- 15 Transistor 58 normalerweise gesperrt, und der Transtellt.
Wenn der Transistor 55 gesperrt ist, ist es sistor 56 ist normalerweise leitend, wobei der Tranauch
der Transistor 60 hinsichtlich der Tatsache, daß sistor 74 durch den Transistor 58 gesteuert wird. Der
seine Basis mit dem Kollektor des Transistors 55 ver- Transistor 58 wird mit Hilfe des Bezugspotentiobunden
ist. Bei gesperrtem Transistor 60 fließt kein meters 77 vorgespannt, um eine vorherbestimmte
Strom von diesem Transistor zur Ausgangsleitung 70. 20 Vorspannung, an den Widerstand 75 anzulegen, so
Der Transistor 55 erhält seine Vorspannung über daß, wenn die Spannung auf der Leitung 53 unter ein
den Widerstand 62. Der Widerstand 62 ist mit dem vorherbestimmtes Niveau fällt, der Transistor 56 ge-Leitungspfad
des Transistors 57 verbunden. Der Lei- sperrt wird, wodurch er den Transistor 58 veranlaßt,
tungszustand des Transistors 57 und somit die Vor- leitend zu werden. Wenn der Transistor 58 leitend
spannung an dem Widerstand 62 wird durch die Ein- 25 wird, bringt er den Transistor 74 in den leitenden
Stellung des Armes des Bezugspotentiometers 65 be- Zustand, wodurch ein Signal auf der Leitung 70 herstimmt.
Der Transistor 57 wird so vorgespannt, daß gestellt wird.
er bei allen Einstellungen des Potentiometers 65 Die Anordnung dieser Erfindung schafft somit eine
leitet. Das Spannungsniveau, bei welchem der Tran- Vorrichtung zum gleichzeitigen Vorsehen einer Ton-
sistor 55 leitend wird, wird somit durch die Ein- 30 warnmitteilung an das Bedienungspersonal eines
Stellung des Bezugspotentiometers 65 bestimmt, und Flugzeuges, während diese Mitteilung aufgezeichnet
auf diese Weise wird die obere Begrenzung des wird zur späteren Verwendung bei der Wartung und
»normalen« Betriebsbereiches für die in Frage korn- Auswertung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Meßanordnung zur Anzeige von Flugzeug-Meßwerten mit einem Meßwertgeber zum Messen
ausgewählter Meßwerte, einer Vorrichtung zur Verarbeitung der Ausgänge des Meßwertgebers,
der getrennte elektrische Signale für jeden der Ausgänge erzeugt, und einem Umlaufspeicher
zum Speichern der Signalausgänge der Verarbeitungsvorrichtung über eine bestimmte Zeitspanne
mit anschließender Löschung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verarbeitungsvorrichtung (12) zwei Ausgänge besitzt, wobei der eine Ausgang nur die aus einem vorgegebenen
Meßbereich herausfallenden Meßwerte an einen Warnsignalerzeuger (15) und/oder an ein Aufzeichnungsgerät
(16), das dauernd speichert, weitergibt und der andere Ausgang sämtliche Meßwerte dem Umlaufspeicher (22) zuleitet, der
alle diese während einer größeren Zeitspanne anfallenden Meßwerte speichert.
2. Meßanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Verarbeitungsvorrichtung (12) und Umlaufspeicher (22) ein
Frequenzvervielfacher (20) geschaltet ist.
3. Meßanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungsvorrichtung
(12) analoge Gleichspannungen abgibt.
4. Meßanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Verarbeitungsvorrichtung
(12) und Aufzeichnungsgerät (16) bzw. Warnsignalerzeuger (15) ein Tonsignalübertrager
(14) geschaltet ist, der einen Sprechwertsignalübertrager (30) und parallel dazu einen
Übertrager (31) für Signale in verschlüsselter Form enthält.
5. Meßanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsgerät (16)
mehrere Kanäle besitzt, mit denen die Informationen des Sprechwertsignalübertragers (30)
und des Übertragers (31) gleichzeitig aufgezeichnet werden können.
6. Meßanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzvervielfacher
(20) einen spannungsgesteuerten Tonoszillator (42 a bis 42 ri) zur Aufnahme der Signale enthält,
wobei jeder der Oszillatoren eine separate Betriebsfrequenz aufweist und durch das an ihn
abgegebene Signal frequenzmoduliert wird, und daß ihm ein Mischer (45) zum Mischen der Ausgänge
der spannungsgesteuerten Oszillatoren nachgeschaltet ist.
7. Meßanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bordsprechgerät (40)
mit einem separaten Kanal des Aufzeichnungsgerätes (16) verbunden ist.
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