DE2017792B2 - Bett- oder kissenbezug und verfahren zu seiner herstellung sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Bett- oder kissenbezug und verfahren zu seiner herstellung sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
)ie Erfindung belrifft einen Bett- oder Kissenbe-
;, mit doppeltliegenden Stoffbahnen, die an ihren ndem mindestens teilweise mit Vcrbindungsnäh-Vj.
1 ehen sind, und bei dem beide Stoffbahnen
mehreren über ihrer Fläche verteilt angeordneten, je aus einem endlichen Strang und zwei an dessen
Enden angeordneten Plaketten bestehenden Verbindern miteinander verbunden sind, wobei jeweils eine
Plakettenaußensdte mit der Innenseite der ihr benachbarten
Stoffbahn nahtlos verbunden ist.
Der Bettbezug kann für ein Federbett, aber auch für eine Steppdecke oder einen Schlafsack verwendet
werden.
Ein Bett- oder Kissenbezug der vorerwähnten Art ist durch die österreichische Patentschrift 241 734
bekannt. Durch diese Patentschrift ist es bekannt, einen endlichen Strang mit an beiden Enden angeordneten
Plaketten zu versehen. Der endliche Strang ist hierbei an den Plaketten fest angeordnet,
und letztere sind an einer zugeordneten Stoffbahn nahtlos befestigt. Es ist hierdurch bekannt, den endlichen
Strang mit den beiden Plaketten zu verschweißen. Wenn man davon ausgeht, daß der endliche
Strang und die beiden Plaketten aus dem gleichen Kunststoff I. lehen und eine perfekte Verschweißung
vorliegt, so erhält man einen einstückigen Verbinder mit in sich homogenem Werkstoff.
Beim Auseinanderzieiien der beiden Stoffbahnen
eines solchen bekannten Bett- oder Kissenbezuges erfolgt der Kraftfluß über die Stoffbahnen, die Plaketten
und dem endlichen Strang. Hierdurch sintl de:
konstruktiven Ausbildung des Verbinders aber gewisse Grenzen gt setzt, die noch keinen einwandfreien
Bett- oder Kissenbezug ermöglichen. Beim Bekannten haben die Plaketten eine tragende Funktion
zu übernehmen, denn sie leiten den Kraftfluß vom endlichen Strang zu einer Stoffbahn. Werden die
Verbinder aus einem weichen, elastischen Material hergestellt, so können sie zerrissen wurden. Werden
dagegen die bekannten Verbinder aus einem entsprechend festen Material gebildet, so machen sich diese
Verbinder z. B. bei einem Federbett od^r einem Kissen
als harte Gegenstände unangenehm bemerkbar.
Es wird die Schaffung eines Bett- und/oder Kissenbezuges bezweckt, bei dem die Verbinder bei ausreichender
Festigkeit die Weichheit des Bettes oder Kissens nicht beeinträchtigen. Diese Aufgabe wird
bei einem Bett- oder Kissenbezug der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
jede Plakette in an sich bekannter Weise -in Durchgangsloch aufweist, daß der endliche Strang in an
sich bekannter Weise aus einem Fasernbündel besteht, dessen Enden in an sich bekannter Weise
durch die Durchgangslöcher der zugehörigen Plaketten hindurchgeführt sind, daß jedes Strangende in an
sich bekannter Weise aufgefasert ist und die einzelnen Fasern vom Durchgangsloch ausgehend in an
sich bekannter Weise strahlenförmig radial anch außen verlaufen, zwischen der Außenseite der Plakette
und der mit ihr verklebten Innenseite der benachbarten Stoffbahn liegen und mit der Stoffbahn
verklebt sind.
Durch die vorerwähnte Maßnahme wird eine solche Verbindungsart zwischen dem endlichen
Strang, der Plaketten und den Stoffbahnen angegeben, daß die Plaketten bei einer Zugbeanspruchung
des endlichen Stranges nicht zur Kraftübertragung herangezogen werden. Die Festigkeit der Stegverbindung
ist somit nicht mehr von der Festigkeit der Plaketten abhängig. Aus diesem Grund kann nunmehr
für die Plaketten ein möglichst weiches Material verwendet werden, da keine Rücksicht mehr auf dessen,
mechanische Festigkeit genommen werden muß.
Durch die beiden USA.-Patentschriften 511686 und 1 970 502 ist es bereits bekannt, die aufgezwirnten
Strangenden strahlenförmig zwischen zwei Plaketten anzuordnen und diese beiden Plaketten miteinander
zu vernähen. In der letztgenannten USA.-Patentschrift ist beim Ausführungsbeispiel noch eine
weitere, dritte i'lakette vorhanden, die ebenfalls mit den anderen beiden Plaketten vernäht wird. Bei letzterem
Ausführungsbeispiel wird eine Plakette mittels einer KIcbstoffschicht an der äußeren Stoffbahn
nahtlos befestigt. Beim Gegenstand dieser letztgenannten Patentschrift erfolgt der Kraftfluß von der
äußeren Stoffbahn über die an dieser Stoffbahn nahtlos anhaftende Plakette und dann erst über die strahlenförmigen
Enden des Fasernbündels und das Fusernbündel selbst. Auch die dritte Plakette ist etwas
an der Kraftaufnahme beteiligt, denn sonst v.ärc mc ja vollständig überflüssig. Der Durchmesser der
bei einer Stoffbahn liegenden drei Plaketun ist verschieden, und diese Plaketten sind so angeordnet, daß
eine Abnahme des Plakettendurchmessers von einer Stoffbahn zum Strang vorliegt. Man erhält somit eine
Abstufung des tragenden Querschnittes, den man allgemein üblich für einen solchen Kraftfluß wählt.
Durch diese beiden vorerwähnten USA.-Patentschriften sind also wiederum Verbinder bekannt, Dei denen
die Plaketten Kraftträger sind, d. h., die Pinketten mußten die im Fasernbündel auftretenden Zugbela
stungen aufnehmen. Der Gegenstand der erwähnten USA.-Patentschrift 1970 502 ist eine Matratze, so
daß die Dicke und Kompaktheit der Plaketten überhaupt nicht stört, da die beiden Stoffbahnen bei einer
Matratze nicht zusammenkommen. Die hierbei verwendeten Plaketten konnten daher ohne weiteres
dick i'iid stabil ausgebildet werden. Diese bekannte
Befestigungsart kann aber nicht bei einem Bett- oder Kissenbezug verwendet werden, da derail ausgebildete
Verbinder sehr s(örenrt bei einem z. B. mit Daunen gefüllten Bett- oder Kissenbezug wären. Je feiner,
d. h. weicuer die Füllung für eine Bettdecke oder
ein Kissen ist, desto unangenehmer würden sich die zahlreichen, verhältnismäßig steifen Plaketten auswirken.
Beim Ben- oder Kissenbezug werden die Verbinder vorgesehen, damit der mit einer Füllung versehene
Bezug auch im aufgeschüttelten Zustand flach bleibt, so daß also die Füllung nach Möglichkeit über
die ganze Fläche der Bettdecke gleichmäßig verteilt liegt. Die Verbinder bewirken hierbei einerseits, daß
sich z. B. bei einem Kissen die beiden Stoffbahnen etwa in der Mitte nicht so weit auseinander bewegen
können, daß dieser Raum von der ganzen Füllung aufgenommen werden könnte; die Verbinder selbst
stellen aber auch einen direkten Widerstand für die Füllung dar, so d';ß sich diese nicht so ungehindert
zwischen den beiden Stoffbahnen bewegen kann.
Es ist auch schon bekannt, die Verbinder an den beiden Stoffbahnen eines Bett- oder Kissenbezuges
anzunähen. Hierzu sind die Verbinder meist als Sloffstreifen ausgebildet, wobei jeder Streifen an seinen
beiden Enden an einer Stoffbahn angenäht ist. Ein Tuchent hat aber eine derart große Fläche, daß
die als Stoffstreifen ausgebildeten Verbinder mangels nicht so groß vorhar Jener Freiarm-Nähmaschincn
nicht in einen vorher gefertigten Sack eingenäht werden können. So müssen also zurest die Verbinder an
die zwei Stoffbahnen angenäht werden, und erst dann können die Randnähte an ilen beiden Stoffbahnen
hergestellt werden. Die bekannten, mit solchen angenähten Verbindern versehenen Bezüge mußten
deshalb an ihren Rändern mit Außennähten versehen werden. Sowohl das Einnähen der Verbinder als
auch das zwangläufige Vorhandensein von Außennähten an den Rändern des Bettwäschestückes ist
nachteilig. Jede Naht stellt eine Schwächung der Stoffbahn dar, und weiterhin können an den Nahtsteilen
leichter die Flaumfedern der Füllung nach ίο außen gelangen. Durch die Nahtstellen kann auch
eher Staub und andere Unreinigkeiten von außen ins Innere des Bezuges eindringen. Des weiteren schätzt
man Außennähte an den Rändern des Bezuges nicht sehr und würde diese aus verschiedenen Gründen
nach Möglichkeit durch Innennähte ersetzen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Bett- oder Kissenbezuges, ue\ dem zwei Stoffbahnen
an allen Kanten außer ^iner zu einem an einer Kante offenen Stoffsack zusammengenäht werden,
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Verbinder im Abstand voneinander in eine Haltevoirichtung
eingeritzt werden, daß der Stoffsack an seiner offenen Kante über die Haltevorrichtung gestülpt wird
und daß die Innenseiten des Stoffsackes an die m,t einem Haftmittel versehenen Außenseiten der Plaketten
angepreßt werden.
Auf diese Weise kann ein Bett- oder Kissenbezug mit Innennähten hergestellt werden. Hierzu braucht
der Stoffsack nach dem Zusammennähen der /wei Stoffbahnen nur umgestülpt zu werden und in diesem
umgestülpten Zustand über die Haltevorrichtung ge zogen zu werden.
Nach diesem vorerwähnten Verfahren ist es somit möglich, die ganze Herstellung des Bett- oder Kissenbezuges
in drei große Gruppen zu unterteilen. In der einen Gruppe wird aus zwei einzelnen oder einer
e'nzigen, umgefalteten Stoffbahn ein Sack gebildet, der dann gewendet werden kann; in der zweiten
Gruppe werden die Verbinder aus je einem endlichen Strang und zwei Plaketten hergestellt, und in der
dritten Gruppe werden dann der Stoffsack und die Verbinder zum Bilden eines Bett- oder Kissenbezuges
miteinander verbunden. Diese Aufteilung in der Fertigung ist aus verschiedenen Gründen vorteilhaft.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch mindestens
einen, vorzugsweise zwei, horizontal verfahrbare Wagen, der ali Haltevorrichtung mehrere hori-A.jital
angeordnete, frei tragende Arme aufweist, die 11.it vertikalen Schlitzen zur Aufnahme der Verbinder
versehen sind, und eine Drucks1 tatioii. die zwei in
einer /ertikalen Ebene übereinander und zu beiden Seiten der Arme liegende, heb- und senkbarc Druck-Wärmestempe1
aufweist.
In der Zeichnung ist ein Auslührungsbeispiel eines Bett- oder Kissenbezuges und eine Ausführungsform
einer Vorrichtung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines Betl-
oder Kissenbezuges,
F i g. 2 eine Draufsicht auf einen Verbinder,
F i g. 3 einen Verbinder mit angelegten, aber noch nicht befestigten Stoffbahnen,
Fig.4 eine Draufsicht auf einen vei fuhrbaren
Wagen einer Vorrichtung, scheniatisch, Fig. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung nael.
F i g. 4 und
Fig. 6 eine Rückansicht dieser Vorrichtung.
Drr Iie:t- oder Kisseiibe/.ui· nach Γ i μ. 1 ist an
den zwei Rändern 1 und 2 mit einer innenliegendeh Naht versehen. Innerhalb der Fläche des Bett- oder
Kissenbezuges sind mehrere verteilt angeordnete endliche Stränge 3 vorhanden. Letzterer ist ein
Fasernbündel und als Kordel ausgebildet. An den beiden Enden dieser Kordel 3 ist je eine aus einem
Kunststoff bestehende Plakette 4 befestigt. Damit letztere möglichst weich ist, um bei einem Tuchent
oder einem Kissen nicht zu stören, und da diese Pia-
Arme 13 befestigt sind. Im Beispiel nach F i g. 4 sind lediglich zwei Arme 13 gezeigt. Auf dem Balken 12
sind weiterhin noch zwei Endleisten 14 vorhanden. Jeder frei tragende Arm 13 ist als Gabel ausgebildet
und weist einen Zwischenräume auf. Letzterer entspricht
der Dicke eines endlichen Stranges 3. Die aus Fig. 5 ersichtliche Dicke des Armes 13 entspricht
dann dem Abstand beider Plaketten 4 in F i g. 3 voneinander. Die Arme 13 und die Endleisten 14 könketten
4 keiner großen mechanischen Beanspruchung io nen zum Einjustieren auf einen gewünschten Abunterliegen,
hat es sich als sehr vorteilhaft herausge- stand 16 zweier Reihen von Verbindern auf dem BaI-stellt,
die Plaketten 4 aus einem Schaumstoff zu stel- ken 12 horizontal verschoben werden. Wenn die
len. Hierzu können Schaumstoffreste gut verwendet Verbinder 3,4 am Bett- oder Kissenbezug in größewerden,
aus denen dann die Plaketten, z. B. ausge- ren Abständen voneinander liegen sollen, so wird
stanzt werden. Bei einem Ausführungsbeispiel hatte 15 dies durch entsprechende Einstellung der Arme 13
der verwendete Schaumstoff eine Dicke von 4 mm. auf dem Balken 12 vorgenommen. Der Wagen 10 ist
Im Zentrum jeder Plakette 4 befindet sich ein Durch- auf Rollen 17 verfahrbar.
gangsloch 6, das z. B. beim Ausstanzen der Plakette 4 Es ist weiterhin noch eine ortsfeste Druckstation
auch gleich mit gefertigt werden kann. Der endliche 18 mit einem Rahmen 19 bis 22 vorhanden. Diese
Strang, nämlich die Kordel 3, ist ein Fasernbündel, 20 Druckstation weist zwei in einer vertikalen Ebene
dessen Enden durch die Durchgangslöcher 6 der bei- übereinander und zu beiden Seiten der Arme 13 Heden
zugehörigen Plaketten hindurchgeführt sind. Je- gende Druck-Wärmestempel 23 und 24 auf. Diese
des Ende dieses Fasernbündels3 ist aufgefasert, und Stempel sind z.B. hydraulisch oder pneumatisch hebdie
einzelnen Fasern 7 verlaufen vom Durchgangs- und senkbar. In F i g. 4 ist strichpunktiert dargestellt,
loch 6 ausgehend strahlenförmig radial nach außen 25 wie gerade ein Arm 13 zwischen die beiden ortsfe-
und Hegen an der Außenseite je einer Plakette 4. sten Stempel 23 und 24 gefahren ist. In F i g. 6 liegt
Die Herstellung eines solchen in F i g. 3 darge- der Wagen 10 ganz außerhalb der Druckstation 18.
stellten, aus dem endlichen Strang 3 und den beiden in einer solcher. Stellung des Wagen«; 10 werden die
Plaketten 4 bestehenden Verbinder geht folgender- Verbinder 3, 4 in die Schlitze 8 der als Gabel ausgcmaßen
vor sich: Auf den z. B. als Abfall anfallenden 30 bildeten Arme 13 eingeschoben und im gewünschten
Schaumstoffstreifen von z.B. 4mm Dicke wird Poly- Abstand zueinander eingestellt, wie in Fig.4 bei
äthylen in Pulverform in einer Menge von etwa 60 zwei Armen dargestellt ist. Sind auf diese Weise alle
bis 70 g/m2 durch ein Sieb gleichmäßig aufgetragen. Arme 13 derart mit Verbindern 3,4 bestückt worden,
Die so mit Polyäthylenpulver versehene Schaumstoff- so wird der vorher hergestellte Stoffsack im gewenbahn
wird einer Wärmestrahlung, z. B. mit Infrarot- 35 deten Zustand von den freien Enden der Arme 13
lampen ausgesetzt, so daß das Polyäthylenpulver und der Endleisten 14 her auf diese gestülpt. Die
schmilzt und einen dünnen Film auf der Schaum- Arme 13 und die Endleisten 14 stellen somit eine
Stoffbahn ergibt. Aus letzterer werden dann die'Pia- Haltevorrichtung für die Verbinder 3, 4 'nd den
ketten 4 mit Durchgangsloch 6 ausgestanzt. Der Po- Stoffsack dar. Der Abstand beider Endleisten 14 ist
lyäthylenfilni trocknet dann, wird kalt und glatt und 40 hierbei auf die Breite des Stoffsackes eingestellt, so
ist nichtklebcnd. Die so hergestellten Plaketten 4 daß letzterer also verhältnismäßig glatt regt. Nunmehr
werden beide Stempel 23 und 24 an einen zwischcnliegcnden Arm 13 angepreßt, wobei der Polyäthylenfilm
an den Außenseiten der beiden Plakct-
fascrn. Diese Kordel wurde auf Länge geschnitten. 45 ten 4 jedes Verbinders schmilzt und in die Gcwcbedann
werden beide Strangenden durch das Durch- struktur der Stoffbahn 5 eindringt. Durch diesen Vorgang
wird ein sehr haltbares Anhaften der Fasern 7 an den Stoffbahnen 5 erzielt. Nachdem sich die beiden
Stempel 23 und 24 dann etwas von dem zwischenlie-
/.. R. mittels der Bürste strahlenförmig radial nach 50 gcndcn Arm 13 entfernt haben, wird der Wagen 1(1
außen gebürstet, so daß sie nach Fig.2 an der um den Abstand 16 verfahren, so daß der bcnach-Außenseite
einer Plakette4 liegen. Die auf diese barte Arm 13 nunmehr zwischen den beiden Stem-Weisc
an der mit einem Polyäthylenfilm versehenen pein 23 und 24 liegt. Auf diese Weise werden die
IMakcttcnscitc anliegenden Fasern 7 werden dann Verbinder 3,4 reihenweise an den Innenseiten dei
mittels eines nicht dargestellten Wärmestcmpcls an 55 Stoffbahnen 5 nahtlos befestigt. 1st der ganze Bender
Plakette 4 fixiert. Bei diesem letztgenannten Vor- oder Kissenbezug auf diese Weise gefertigt worden
gang wurde der l'olyälhylcnfilm erweicht, und die so befindet sich der in F i g. 6 dargestellte Wagen U
einzelnen I;iscrn7 der Strangenden wurden in die- nunmehr auf der anderen Seite zur ortsfesten Druck
scm Kunststoff eingebettet. I-s liegen nunmehr ein- station 18. Der gefertigte Bett- oder Kissenbc/.ui
/eine Verbinder vor, die ebenfalls wieder, wie früher 60 kann dann im gesamten von der Haltcvorrichtuni
können dann als Schüttgut behandelt werden. Der endliche Strang 3 wird aus einer Kordel gebildet; bei
einem Ausführungsbeispiel bestand diese aus Nylongangsloch 6 einer Plakette 4 gesteckt und aufgefasert.
Dies kann z.B. mittels einer Bürste oder eines Kammes erfolgen. Die einzelnen Fasern 7 werden dann
die IM;ikctti-n4. als Schüttgut behandelt werden können.
In ilen Mg.-1 bis f>
isl eine Vorrichtung zur Herstellung des Ik-It- mill Kissenbezuges seheniiitisch
ilüigcstclil. I-.in W;tgi-u IH isl in Richtung eines Dop- 65 anderen Seile iiiich I-" i g. ft gefahren,
pilpleiles 11 liiiii/i)iil;il hiluhar angeordnet. Der Wa- l'ine Steppdecke mil den MnUcn
pilpleiles 11 liiiii/i)iil;il hiluhar angeordnet. Der Wa- l'ine Steppdecke mil den MnUcn
}u η 10 wrr.l CHUM lic>ii/oiil;ilen Balken 12 aiii, auf
13, 14 abgezogen werden. Nachdem alle Arme Ii
auf die bereits erläuterte Weise wieder mit Verbin dem 3,4 bestückt ν >-Hcn sind, wird der Wagen l·
wieder schrittweise durch die Dnicisslation 18 zu
in iiiihuic liiiii/'inl;il !lUj'coiiliu-lc. liri ti;igi-ii(lc
135 175 ei
k;uin iMwii mil I 5 bis 4S solchen Verbindern 3, 4 vei
sehen weiilen. !.in Γissvnlv/uj, kann z.U. seil
solche Verbinder 3,4 aufweisen. Beim Anpreßvorgang
mit den Stempeln 23 und 24 hat sich eine Preßzeit vor· etwa 18 Sekunden und ein Preßdruck von 2
bis 4 kg/cm2 bei einer Temperatur von 150° C bewährt.
Jeder Druck-Wärmestempel 23 und 24 ist als S länglicher, zumindest die Länge und Breite der Arme
13 aufv/cisender Balken ausgebildet.
Es ist natürlich auch möglich, zwei Wagen 10 für eine Druckstation 18 zu verwenden. In der Zeit, in
der ein Wagen zum Befestigen der Verbinder 3,4 an den Stoffsack durch die Druckstation 18 geführt
wird, kann dann der andere Wagen 10 mit den Verbindern 3,4 bestückt werden.
Beim erfindungsgemäßen Bett- oder Kissenbezug geht nunmehr beim Auscinandcrziehen der beiden
Stoffbahnen 5 der Kraftfluß von einer Stoffbahn S über die Fasern 7, das Fasernbündel 3 selbst, dann
wieder über die Fasern 7 am anderen Ende des Stranges 3 zur anderen Stoffbahn 5. Die Plaketten 4
werden zu dieser Kraftübertragung nicht herangezogen. Die Plaketten 4 dienten somit nur zur Aufnahme
des erwähnten Polyäthylenfilms, welches Polyäthylen, unter der Druckstation 18, die Fasern? und die
Gewebestruktur der anliegenden Stoffbahn 5 durchdring . Die strahlenförmig an der Innenseite je einer as
Stoffbahn 5 liegenden Fasern 7 stellen natürlich keinen festen, störenden Gegenstand dar. Da auch die
Plakette 4 nicht an der Kraftübertragung beteiligt ist, kann sie aus einem weichen, mechanisch nicht widerstandsfähigen
Material, z.B. aus dem erwähnten Kunststoff-Schaumstoff bestehen. Der erfindungsgemäße
Effekt tritt aber natürlich auch ein, wenn an Stelle dieses Schaumstoffes ein anderes weiches,
nicht störendes Material verwendet wird. Auf dieses Material kann natürlich der Polyäthylenfilm in gleieher
Weise aufgebracht werden. Die aus diesem weichen Material bestehenden Plaketten 4 dienen neben
der Aufnahme des Polyäthylenfilms natürlich auch zur Aufnahme und zur Fixierung der strahlenförmig
ausgefransten Fasern 7 nach F i g. 2, damit also diese Fasern 7 in dieser vorteilhaften radialen Lage an der
Innenseite der angrenzenden Stoffbahn 5 in der Druckstation befestigt werden können. Beim Befestigen
der Verbinder an die beiden Stoffbahnen 5 in der Druckstation 18 wird der vorher z.B. 4mm dicke
Schaumstoff der Plaketten 4 zusammengepreßt und sehr dünn, bleibt aber geschmeidig, so daß keine harten
und damit störenden Teile am Bett- oder Kissenbezug gebildet werden. Durch die Ausbildung des
endlichen Stranges 3 als Fasernbündel in Form einer Kordel kann dieser endliche Strang 3 verhältnismäßig
dünn sein und aus sehr geschmeidigen Werkstoff bestehen.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird aufgezeigt, wie man den Bett- oder Kissenbezug aus zwei
vorher gefertigten Baugruppen maschinell herstellen kann. Die eine Baugruppe ist hierbei der zuerst gefertigte
Stoffsack, und die zweite Baugruppe ist eine Vielzahl von Verbindern. Für die mascninelle und
damit serienmäßige Fertigung des erfindungsgemaßcn Bett- oder Kissenbezuges können somit auf einer
Nähmaschine die Stoffsäckc hergestellt werden, und auf der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die
bereits hergestellten Veibindcr aufgesteckt, dann ein
vorgefertigter Stoffsack über die Haltevorrichtung gestülpt und dann von außen die Stoffbahnen des
Sackes an die Haltevorrichtung unter Zwischenlage der Verbinder angepreßt.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung haben sich die frei tragenden Arme als vorteilhaft herausgestellt.
Diese Arme 13 müssen gar nicht so steif sein, um eine Durchbiegung zu verhindern. Es hat sich
also herausgestellt, daß diese Arme 13 durch ihr Eigengewicht ohne weiteres nach unten hängen können,
da die so nachgiebigen Arme 13 dann von den beiden Druck-Wärmcstempcln 23 und 24 gewissermaßen schwimmend zwischen sich gehalten werden
Durch diese Maßnahme braucht der Verschiebcweu der beiden Druck-Wärmestempel 23 und 24 nicht
von vornherein begrenzt zu werden. Es muß ebenfalls kein sehr genau arbeitendes Zeitrelais vorgesehen
werden, um die beiden Stempel 23 und 24 genau gleichzeitig an einem Ann 13 anliegen zu lassen. Die
beiden Stempel 23 und 24 werden aufeinander zu bewegt und liegen an irgend einer Stelle im Raum mil
einem vorbestimmten Druck aneinander an. Die jeweilige Treffstelle beider Stempel 23 und 24 im
Raum muß also nicht gleich sein, da die frei tragenden Arme 13 in die jeweilige Treffstellung nach unten
oder oben elastisch nachgeben können. Werden die beiden Stempel 23 und 24 noch elastisch nachgiebig
gelagert, so wird jegliche Doppelfixierung de beweglichen Teile verhindert und damit gewährleiste!,
daß auch bei einer langte Ausbildung der Arme 13
und der Stempel 23 und 24 alle Plaketten4 mit den. vorbestimmten Druck an der zugeordneten Stoffbahn
angepreßt werden.
Dadurch, daß die Arme 13 einzeln gegeneinander entlang des Wagens 10 innerhalb einer horizontalen
Ebene verstellbar angeordnet sind, können unterschiedliche Abstände der Verbinder eingestellt werden.
Die Endleisten 14 können in gleicher Weise verstellt werden, zur Anpassung an die jeweilige Breite
des Bett- oder Kissenbezuges. Die frei tragende Ausbildung der Arme 13 und damit die elastische Nach
giebigkeit in je einer vertikalen Ebene machte e: auch möglich, daß trotz einer großen Anzahl von ir
einer Reihe liegenden Verbindern3,4, z.B. für cir
Tuchent, allein mit zwei Druck-Wärmestempeln 2'. und 24 ausgekommen wird. Eine derartige Konstruk
tion ist natürlich wesentlich billiger, als wenn fü jede Stelle, an der sich ein Verbinder befindet, eil
eigener Druck-Wärmestempel vorgesehen werde müßte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Bett- oder Kissenbezug, mit doppeltliegenden Stoffbahnen, die an ihren Rändern teilweise
mit Verbindungsnähten versehen sind, und bei dem beide Stoffbahnen mit mehreicn über ihrer
Fläche verteilt angeordneten, je aus einem elastischen endlichen Strang und zwei an dessen Enden
angeordneten elastischen Plaketten bestehenden Verbindern miteinander verbunden sind, wobei
jeweils eine Plakettenaußenseite mit der Innenseite der ihr benachbarten Stoffbahn nahtlos
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Plakette (4) in an sich bekannter
Weise ein Durch^ngsloch (6) aufweist, daß der endliche Strang in an sich bekannter Weise aus
einem Fasernbündel (3) besteht, dessen Enden in an sich bekannter Weise durch die Durchgangslöcher
der zugehörigen Plaketten hindurchgeführt sind, daß jedes Strangende in an sich bekannter
Weise aufgefasert ist und die einzelnen Fasern (7) vom Durchgangsloch ausgehend in an sich
bekannter Weise strahlenförmig radial nach außen verlaufen, zwischen der Außenseite der
Plakette und der mit ihr vet klebten Innenseite der benachbarten iioffbahn (5) liegen und mit
der Stoffbahn (5) verklebt sir-d.
2. Verfahren zur Herstellung eines Bett- oder Kissenbezuges nach Anspruch i, bi dem zwei
Stoffbahnen an allen Kanten außer einer zu einem an einer Kante offenen Stoffsack zusammengenäht
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbinder im Abstand voneinander in eine
Haltevorrichtung eingesetzt werden, daß der Stoffsack an seiner offenen Kante über die Haltevorrichtung
gestülpt wird und daß die Innenseiten des Stoffsackes an die mit einem Haftmittel
versehenen Außenseiten der Plaketten angepreßt werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
mindestens einen, vorzugsweise zwei horizontal verfahrbaren Wagen (10), der als Haltevorrichtung
mehrere horizontal angeordnete, frei tragende Arme (13) aufweist, die mit vertikalen
Schlitzen (8) zur Aufnahme der Verbinder versehen sind, und eine Druckstation (18), die zwei <n
einet vertikalen Ebene übereinander und zu beiden Seiten ler Arme liegende, heb- und senkbare
Druck-Wärmestempel (23, 24) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arme (13) entlang des Wagens (10) innerhalb einer horizontalen Ebene einzeln
gegeneinander verstellbar angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Druck-Wärmestempel
(23, 24) als länglicher, zumindest die Länge und Breite der Arme (13) aufweisender Balken ausgebildet
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH543569A CH492638A (de) | 1969-04-09 | 1969-04-09 | Bettwäschestück mit doppelt liegenden Stoffbahnen und Verfahren zu seiner Herstellung sowie Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2017792A1 DE2017792A1 (de) | 1970-10-15 |
| DE2017792B2 true DE2017792B2 (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=4293534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702017792 Ceased DE2017792B2 (de) | 1969-04-09 | 1970-04-08 | Bett- oder kissenbezug und verfahren zu seiner herstellung sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH492638A (de) |
| DE (1) | DE2017792B2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DK134384B (da) * | 1973-10-09 | 1976-11-01 | Nordisk Fjerfabrik As | Kanalvår og fremgangsmåde til fremstilling af samme. |
| AT392895B (de) * | 1989-01-09 | 1991-06-25 | Hefel Ag | Steg zur verbindung der oberseite und der unterseite einer zu fuellenden decke |
-
1969
- 1969-04-09 CH CH543569A patent/CH492638A/de not_active IP Right Cessation
-
1970
- 1970-04-08 DE DE19702017792 patent/DE2017792B2/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2017792A1 (de) | 1970-10-15 |
| CH492638A (de) | 1970-06-30 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BHV | Refusal |