DE2222466B2 - Flussigkeitssprbhvorrichtung - Google Patents
FlussigkeitssprbhvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine f lüssigkeitssprühvorrichtung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
(•!ine derartige Flüssigkeitssprühvorriehtung ist in der
IRPS 14 9J328 beschrieben. Hierbei ist der Schieber mit einem Sprühkopf fest verbunden, der zusammen mit
dem Schieber von dem Gehäuse der Vorrichtung weg nach oben gezogen werden muß, um in die Druckkam- "
mer die Flüssigkeit aus dem Tank anzusaugen. Zum Sprühen muß ein in dem Sprühkopf auf dessen
Oberseite vorgesehener Knopf zum Öffnen des Sprühventils gedrückt werden, wobei sich dazu der
gesamte Sprühkopf unter Wirkung der Feder wieder b"
zurück in Richtung auf das Vorrichtungsgehäuse bewegt. Da mit dieser Rückbewegung beim Sprühen
und damit der Sprühvorgang selbst nicht behindert wird, darf man beim Sprühen nur den Sprühkopf selbst in die
Hand nehmen und muß eine gleichzeitige Berührung '" des Gehäuses vermeiden. Dies stellt eine sehr
unbequeme Handhabung dar, da der Sprühkopf normalerweise erheblich kleiner als das Gehäuse der
Vorrichtung ist und wenig Grifffläche bietet. Außerdem ist das Spannen dieser J lüssigkeitssprühvorrichtung
unbequem, da man zum Auseinanderzit-hen des Sprühkopfes und des Gehäuses der Vorrichtung nicht
nur die Hände, sondern auch die gesamte Armpartie benötigt. Diese Flüssigkeitssprühvorrichtung ist ferner
auch gegenüber Schmutz empfindlich, der sich leicht auf den Verschiebungsstrecken ablagern kann und über
diese sogar in den Innenraum des Gehäuses gelangen kann.
Der Erfindung liegt tue Aufgabe zugrunde, eine Flüssigkeitssprühvorriehtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die eine vereinfachte Handhabung ermöglicht und gegenüber Verschmutzung weniger
empfindlich ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Flüssigkeitssprühvorrichtung der eingangs genannten Art in Verbindung mit
den Merkmalen des Kennzeichens des Hauptanspruchs gelöst.
Bei der erfindung--.gemal.ien Flüssigkeitssprühvorrichlung
bildet das Gehäuse der Vorrichtung und die Kappe eine Einheit, die sich beim Ausführen eines Sprühvorganges
nicht relativ zueinander bewegen, so daß zur Vereinfachung der Handhabung die Flüssigkeitssprühvorriehtung
nach der Erfindung zur Betätigung beliebig in die Hand genommen werden kann. Auch der
Ansaugvorgang für die Flüssigkeit läßt sich hierbei sehr einfach durchführen, da hierzu nur die Kappe verdreht
zu werden braucht. Da die verdrehbare Kappe zudem ungefähr denselben Durchmesser wie der Haupiteil der
Sprühvorrichtung besitzt, ist /um Aufbringen der Kraft bei der Verdrehbewegung der Kappe eine ausreichende
Grifffläche sichergestellt. Die erfindungsgemäß vorgesehene Gewindeeinrichtung ermöglicht ferner eine
Kraftuntersetzung, wodurch die Betätigung kraftsparend ausgeführt werden kann. Insbesondere verhindert
die axial gegenüber dem Gehäuse festliegende Kappe ein Eindringen von Schmutz in das Gehäuse, da sich
auch bei der Betätigung der Flüssigkeitssprühvorrieh-Uing
keine Zwischenräume bilden, die zur Verschmutzung neigen.
Die zur Rede stehenden Flüssigkcitssprühvorrichumgen
erzeugen einen Sprühstrahl ohne die Verwendung von Druckgas oder anderen Treibmitteln, die bisher zu
Problemen bezüglich der Verunreinigung und Verdünnung der auszusprühenden Flüssigkeit und /ur Explosionsgefahr,
insbesondere beim Wegwerfen des Behälters, führten.
Weitere Ausbildungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Die Ausführungsform nach Anspruch 2 verhindert das Ablösen der den Sprühkopf enthaltenden Kappe
von dem Behälter auch bei häufiger Betätigung der Flüssigkeitssprühvorriehtung, da hierbei ein Kappenring
zwischen dem Schieber und der verdrehbaren Kappe angeordnet ist.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 3 wird eine fertigungstechnisch einfach auszubildende Gewindeeinrichtung
geschaffen. Da bei dieser Ausführungsform die Gewindeeinrichtung nur erhabene Abschnitte umfaßt,
können diese bei der Herstellung von Schieber und Gehäusewandung des Behälters unmittelbar ausgeformt
werden, so daß keine Nachbearbeitungen erforderlich sind.
Die Flüssigkeitssprühvorriehuing nach Jen Ansprüchen
4 und 5 unifaßt eine Gcwindceinrichtung. die von Nuten und in diese eingreifende Kugeln gebildet wird.
Zwar sind die für diese CiewindeeinrichtuiiL' voriresehe-
nen Nuten schwieriger zu fertigen, da sie anschließend in das ausgeformte Bauteil eingeschnitten werden
müssen, jedoch ermöglichen die vorgesehenen Kugeln eine Verminderung des Reibungswiderstandes, so daß
man zum Verdrehen der Kappe weniger Kraft aufwenden muß. Da gleichzeitig eine unmittelbare
Berührung der gegeneinander beweglichen Teile vermieden ist, ist eine derartige Gewindeeinrichtung
verschleißarm.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung an Ausfiihrung'heispielen näher erläutert.
K ig. 1 ist eine Vertikalschnittansicht einer ersten
Ausfiihrungsform einer Flüssigkeitssprüh vorrichtung
nach der Erfindung,
I-i g. 2 ist eine perspektivische Ansicht der Flüssigkeitssprülivorrichtung
nach Fig. 1 in uuseinandergezogener
Darstellung,
I·' i g. J ist eine perspektivische Ansicht des Schiebers,
rig. 4 ist eine Verlikalschnittansicht einer weiteren
Ausfiihrungsform einer erfindungsgemäfoen Flüssigkeitssprüh
vorrichtung.
Fig. 5 ist eine Vertikalschnittansichl einer anderen
Ausführungsform tier erlindungsgemäßen Flüssigkeilssprühvorrichtung,
F i g. 6 ist eine Vertikalschnittansicht einer weiteren Ausfiihrungsform einer Flüssigkei ^sprühvorrichtung
nach der Erfindung, und
F i g. 7 ist eine perspektivische Ansicht der Flüssigkeitssprühvorrichking
nach F i g. 7 in auseinandergezogener Darstellung.
Fig. 1 und F i g. 2 veranschaulichen eine erste Ausfiihrungsform der erfindungsgemäßen Flüssigkeiissprühvorriehtung.
In diesen Figuren ist ein Behälter 10 gezeigt, der zylindrische Form besitzt und eine
Querwand Il aufweist, die im wesentlichen in seinem mittleren Teil angeordnet ist, um den Innenraum des
Behälters in einen oberen und einen unleren Abschnitt zu trennen. In dem oberen Abschnitt ist eine
zylindrische Kammer 12 zur Aufnahme eines Schiebers 30 gebildet, während in dem unteren Abschnitt ein
Fliissigkeitstank 13 zum Speichern einer zu sprühenden Flüssigkeit vorgesehen ist.
In dem mittleren Teil der Querwand 11 befindet sich
eine Druckkammer 14 mit einem in ihrem unteren Abschnitt angeordneten Ventil 15. Eine Flüssigkeitsansaugleitung
16 ist mit ihrem einen Ende mit dem unteren Ende der Druckkammer 14 verbunden und reicht mit
ihrem anderen Ende fast zum Boden des Tanks 13, in dem ein Bodendeckel 18 über eine Dichtung 17
angeordnet ist. Auf der Unterseite der Querwand 11 ist ein Belüftungsventil 101 angeordnet, das den Druck in
dem Flüssigkeitstmik 13 davor bewahrt, negativ zu werden.
Auf der Außenumfangsfläche des Behälters 10 ist eine zylindrische Wand 21 gebildet, und auf der Innenumfangsfiäche
eines Sprühkopfes 20 ist eine Umfangsnut 22 gebildet. Der Sprühkopf 20 hat den gleichen
Durchmesser wie der Behälter 10. Die Umfangsrippe 22;) ist an der Außenfläche der Wand 21 ausgebildet. Die
Umfangsrippe 22;( und die Umfangsnut 22 sind komplementär zueinander. Der Sprühkopf 20 ist über
das obere Ende des Behälters 10 gesetzt und wird dort durch Einsetzen seiner Umfangsnut 22 in die komplementäre
zylindrische Wand 21 des Behälters 10 gehalten. An die Außenumfangsfläche des unleren
Endabschnitts des Sprühkopfes 20 ist ein Band 23 gelegt, das das Ablösen des Kopfes 20 von dem Behälter 10
ausschließt.
Auf dem oberen Mittelabschnitl des Sprühkopfes 20
ist eine Ventilanordnung 24 angeordnet, die eine Düse 25, einen Ventilkörper 26, eine Feder 27 und einen
kleinen zylindrischen Federstützkörper 28 besitzt. Die Düse 25 der Ventilanordnung 24 ist nicht auf die
gezeigte Art beschränkt und kann eine Düse für eine milchige Flüssigkeit sein, wenn eine Rasiercreme oder
andere milchige Flüssigkeit abzugeben ist.
Im Sprühkopf 20 ist unter der Ventilanordnung 24 eine Führungseinrichtung 31 angeordnet, die den
Schieber 30 in seiner Vertikalbewegung führt. Der Schieber 30 besitzt einen Kolben 32, der von der
Unterseite der Bodenwand des Schiebers 30 nach unlen in die obere Kammer 12 geht und eine vertikale zentrale
Bohrung oder Kanal 33 besitzt. Das untere Ende des Kolbens 32 steht dem oberen Abschnitt der Druckkammer
14 gegenüber, und der Kolben 32 ist zur Verringerung oder Vergrößerung des Volumens der
Druckkammer 14 in diese hinein und aus dieser heraus bewegbar. Ein flexibles Rohr 34 ist an einem Ende mit
dem oberen Ende des Kanals 33 und am anderen Ende mit dem kleinen zylindrischen Körper 28 der Ventilanordnung
24 verbunden. Zwischen der Unterseite der oberen Wund des Sprühkopfes 20 und der oberen
Fläche der Bodenwand des Schiebers 30 ist eine Schraubenfeder 35 angeordnet. Eine Schutzbuchse 36
umgibt die Schraubenfeder 35.
Der Schieber 30 besitzt an seiner oberen Hälfte einen zylindrischen Abschnitt 37. der auf seiner Innenfläche
eine Anzahl axial angeordneter keilähnlichcr Rippen 38 besitzt, die in Eingriff mil einer Anzahl axial
angeordneter Nuien 29 gehalten werden, die auf der Außenumfangsfläche der Führungseinrichtung 31 in
dem Sprühkopf 20 gebildet sind. Somit dreht sich der zylindrische Abschnitt 37 des Schiebers 30 beim Drehen
des Sprühkopfes 20 mit diesem mit.
Auf der Innenumfangsfläche der zylindrischen Wand 21 sind eine Anzahl in Längsrichtung verlaufende Nuten
42 mit Abmessungen gebildet, die ausreichend groß zum Halten jeweils einer Kugelhälfte einer Anzahl von
Stahlkugeln 40 sind (in dieser Ausführungsform sind zwei solcher Nuten 42 einander diametral gegenüber
angeordnet). Auf der Außcpumfangsfläche des zylindrischen Abschnitts 37 des Schiebers 30 sind gemäß
Darstellung in F i g. 2 und F ig. 3 eine Anzahl axiüler
Nuten 401 an Stellen gebildet, die denen der Nuten 42 entsprechen (in dieser Ausführungsform sind zwei
solcher Axialnuten 401 diametral einander gegenüberliegend angeordnet). Das untere Ende einer Axialnut
401 ist mit dem unteren Ende einer geneigten Umfangsnut 41 verbunden, die am oberen Ende mit dem
oberen Ende der anderen Axialnut 401 verbunden ist, die am unteren Ende mit dem unteren Ende der anderen
geneigten Umfangsnut 41 verbunden ist, die am oberen Ende mit dem oberen Ende der einen Axialnut 401
verbunden ist, so daß die beiden. Axialnuten 401 und die beiden Umfangsnuten 41 einen gekrümmten Weg
bilden, der längs des gesamten Umfangs des zylindrischen Abschnitts 37 des Schiebers .30 angeordnet ist.
Die andere Kugelhälfte jeder Stahlkugel 40 ist in dem gekrümmten Weg angeordnet, der durch die geneigten
Umfangsnuten 41 und die Axialnuten 401 gebildet ist, wie dies im vorhergehenden ausgeführt wurde. Da
Stahlkugeln 40 zwischen den Nuten 42 in der zylindrischen Wand 21 und den geneigten Umfangsnuten
41 und Axialnuten 401 in dem zylindrischen Abschnitt 37 angeordnet sind, wird der zylindrische
Abschnitt 37 des Schiebers 30 durch die Wirkung der
Stahlkugeln 40 unter Drehen nach oben bewegt, die
längs des gekrümmten Weges bewegt werden, wenn sich der zylindrische Abschnitt 27 zusammen mit dem
Drehen des Sprühkopfcs 20 über 360° dreht. Somit
bilden die Stahlkugel 40, die Nuten 42, die geneigten
Umfangsnuten 41 und die Vcrtikalnutcn 401 eine
Einrichtung zum Umwandeln der Kraft, mit der der Sprühkopf gedreht wird, in eine Kraft, die den Schieber
30 nach oben bewegt.
Tig. I zeigt zwei Stahlkugeln 40 in Stellungen, in denen beide am unteren Ende jeder geneigten
Umfangsnut 41 und am untersten Ende jeder Axialnut 401 (F-" i g. 3) sitzen. Sind die Stahlkugel 40 gemäß
Darstellung in F i g. 1 angeordnet, befindet sich der Schieber 30 in seiner oberen Stellung, so daß eine
Flüssigkeitsmengc durch Ansaugen von dem Flüssigkcilstank 13 in die Druckkammer 14 zu deren Füllung
gezogen wird, wenn der Kolben 32 nach oben bewegt wird. Da der Schieber 30 durch die Vorspannkraft der
Feder 35 normalerweise zur Abwärtsbewegung vorgespannt wird und Stahlkugcln 40 in der Axialnut 401
angeordnet sind, wird die in die Druckkammer 14 gefüllte Flüssigkeit durch die Abwärtsbewegung des
Kolbens 32 unter Druck gesetzt. Die unter Druck stehende Flüssigkeit in der Druckkammer 14 bewegt
sich durch das flexible Rohr 34 zur Ventilanordnung 24. Wird die Düse 25 betätigt (gedrückt), kann somit die
unter Druck stehende Flüssigkeit in Ncbciform versprüht oder durch die Düse abgegeben werden.
Ist die Düse 25 offen, wird der Flüssigkeitsdruck in der
Druckkammer 14 verringert. Der Kolben 32 wird jedoch durch die Vorspannkraft der Feder 35 in seiner
unteren Stellung gehalten, damit der Flüssigkeitsdruck in der Druckkammer auf einem vorbestimmten Wert
gehalten wird.
Bei der Abwärtsbewegung in die obere zylindrische Kammer 12 bewegt sich der Schieber 30 ohne
Abweichung von seinem Weg senkrecht, da er von axial angeordneten Rippen und Nuten 39 und 29, Stahlkugeln
40 und Axialnutcn 401 geführt wird. Wird die Düse 25 kontinuierlich oder intermittierend betrieben, nimmt
der Schieber 30 seine untere Stellung ein, bei der seine Unterseite am Boden der zylindrischen Kammer 12
anliegt. In diesem Zustand ist die gesamte unter Druck stehende Flüssigkeit verbraucht und ein Betriebszyklus
vollendet. Dabei sind Stahlkugcln 40 jeweils am oberen linde jeder geneigten Umfangsnut 41 und am obersten
linde jeder Axialnul 401 angeordnet.
Wird dann der drehbare Sprühkopf 20 gedreht, wird der Schieber 30 nach oben in die in F i g. 1 gezeigte
Stellung bewegt, da er von Stahlkugeln 40 und geneigten Umfangsnuten 41 geführt wird, und zieht
dadurch eine Flüssigkeitsmenge durch Ansaugen aus dem Flüssigkeitstank 13 in die Druckkammer 14 zur
Verwendung für den nächstfolgenden Sprühvorgang.
Die Verwendung eines l.uftventils 101 in der Querwand 11, die gemäß vorstehenden Ausführungen
den Behälter in eine obere und eine untere Kammer unterteilt, ermöglicht die Einstellung eines Druckgleichgewichls
zwischen der oberen und der unteren Kammer, wenn der drehbare Sprühkopf 20 gedreht
wird oder die Düse 25 betätigt wird und der Schieber 30 nach oben oder nach unten bewegt wird, so daß der
Vorgang des Sprühend der Flüssigkeit in Nebelform nicht beeinflußt wird.
Fig.4 zeigt eine Aiisführungsform, die durch einen
Kappenring 92 gekennzeichnet ist, der mit einer l'ühnmL'M'iiirirhiHiu.' 91 i-instüfkij» gebildet Kl und
zwischen dem Kopf 20 und der zylindrischen Wand 102 angeordnet ist. In anderer Hinsicht ist die Konstruktion
gleich der der ersten Aiisführungsform.
Auf der Innenumfangsfläche des Kappenrings 92 ist ein Gcwindeabsehnitt 93 gebildet, der in .Schraubverbindung
mit einem Gcwindeabsehnitt 94 steht, der an dem vorderen Ende der Außenumfangsflächc einer zylindrischen
Wand 102 gebildet ist. Durch diese Anordnung wird die Vorspannkrafl der .Schraubenfeder 35 nicht
unmittelbar auf den Kopf 20 ausgeübt, sondern durch einen oberen Γ lächcnabschnitt 95 der von dem Kopf
gelrennt gebildeten Führungseinrichtung und die Schraubverbindung zwischen der Ringkappe und der
zylindrischen Wand getragen. Dies gewährleistet, daß der Kopf sicher an dem Behälter befestigt ist und
niemals gelöst wird, selbst wenn sie mittels einer Rippen-Nutcn-Verbindung miteinander verbunden sind.
F i g. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der eine in dem Kopf 20 gebildete zylindrische Kammer 110 eine
Buchse 112 aufweist, die von dieser Unterseite nach unten ragt. Die Buchse 112 besitzt einen Gcwindcabschnitt
111, der in Gewindeverbindung mit einem Gewindeabschnitt 121 steht, der an einem vorderen
Endabschnitt 122 der Außcnumfangsfläche einer Bombe 12OgCbUdCIiSt.
in dem mittleren Abschnitt des Innenraums der zylindrischen Kammer 110 ist eine Druckkammer 113
gebildet, die an ihrem unteren Ende mit einem Kanal 114 und einer Saugleitung verbunden ist. Das obere
Ende der Druckkammer 113 ist durch einen mittleren Abschnitt 116 einer Schiebereinrichtung 115 geschlossen,
die zur Verschicbungsbcwcgung in der zylindrischen Kammer HO eingesetzt ist. Ein mit der
Druckkammer 113 in Verbindung stehendes flexibles Rohr 117 wird ebenfalls mit einer mit einer Düse
versehenen Ventilanordnung in Verbindung gehalten und erstreckt sich durch den mittleren Abschnitt 116 der
Schiebcrcinrichtung 115.
Ein Ring 118 ist zwischen die Schiebcrcinrichtung 115
und die Druckkammer 113 in ihrer Nachbarschaft eingesetzt, um die Druckkammer in abgedichtetem
Zustand zu halten.
In dieser Ausführungsform wird das Ablösen des
Kopfes 20 infolge der Vorspannkraft der P'edcr 35 allein durch die Ringkappc ausgeschlossen. In anderen
Hinsichten ist die Konstruktion dieser Aiisführungsform gleich der Aiisführungsform der F i g. 4.
F" i g. b und 7 zeigen eine Ausführungsform. bei der ein Paar geneigter Absalzabschnittc 61 und eine Anzahl
vertikaler Abschnitte 64, die jeweils einen obersten Abschnitt 62 und einen untersten Abschnitt 63 tics einen
Absatzabschnitls verbinden, auf der Innenumfangsfläche einer zylinderischen Kammer 60 eines Behälters 80
vorgesehen sind. Ein Paar geneigter Absatzabschnittc 66 und eine Anzahl vertikaler Abschnitte 67 sind auf dci
Außcnumfangsfläche eines zylindrischen Abschnitts eines Schiebers 70 an Stellen gebildet, die denen der
geneigten Abschnitte 61 und der vertikalen Abschnitte 64 auf der zylindrischen Kammer 60 entsprechen.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich von den vorstehenden Ausfiihrungsformen durch die Talsache
daß die Stahlkugcln und Nuten vermieden sind und daß der Schieber und die Führungseinrichtung durch die
geneigten Absalzabschnitte in Berührung miteinander gehalten werden, so daß der Schieber beim Drehen des
Kopfes vertikal bewegt werden kann.
Somit liefert diese Aiisführungsform den Vorteil ciiiliicluT I liTslclluiii.'. da keine Nuten in deir
zylindrischen Abschnitt gebildet werden müssen. Ein
weiteres Merkmal dieser Ausführungsforin besteht in
der Verwendung eines Balges 72 zwischen einem unteren Abschnitt 71 des Schiebers 70 und einer in dem
Innenraum des Behälters 80 vorgesehenen Wand 81 zum Zusammendrücken der Flüssigkeit in der Druckkammer.
Die Verwendung eines Balges bietet den Vorteil, daß das Volumen der Druckkammer mit einer
kleineren Kraft vergrößert und verringert werden kann als bei Verwendung eines Kolbens. Kin anderes to
Merkmal besteht darin, daß eine mit einem .Scheibenabschnitt 75 einstückig gebildete Verteilereinrichtung 73
/um Tragen einer Anzahl von Bomben 76 an dem unteren Abschnitt des Balgs 72 angeordnet ist. Die
Verteilereinrichtung 73 besitzt ebenfalls eine Anzahl flexibler Röhren 74, die an einem finde mit der
Verteilereinrichtung und am anderen Finde mit der Bombe 76 verbunden sind. Hin Deckel 78 ist auf das
untere Finde des Behälters 80 aufgeschraubt, um das Ersetzen der Bomben in dem Behälter durch neue /u
erleichtern. Die Verwendung einer Anzahl von Bomben in dem Behälter erlaubt das Versprühen eines Ciemischs
aus zwei oder mehreren gleichen oder ungleichen Flüssigkeilen in Form von Nebel.
Aus den vorhergehenden Ausführungen ergibt sich, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung das weiche
Entladen oder Versprühen einer Flüssigkeit in Nebelform erlaubt, indem durch Ansaugen eine Flüssigkeilsmcnge
aus dem in dem Behälter vorgesehenen Flüssigkeitstank oder Bombe in die Druckkammer
gezogen wird und tier Druckknopf mit dem Finger gedruckt wird. Hs ist möglich, die Flüssigkeit in dem
Behälter durch bloßes Drehen des Sprühkopfes unter Druck zu setzen. Die Erfindung bietet die Vorteile
leichter Betriebsweise und keiner Beschädigungsgefahr der beweglichen Teile, die nicht freiliegen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Flüssigkeitssprühvorriehtung mil einer Druckkammer, in die durch Axialverschiebung eines Schiebers gegen die Kraft einer Feder Flüssigkeit r' über ein Rückschlagventil aus einem Tank gesaugt und beim öffnen einer Auslaßdüse durch diese unter Druckbeaufschlagung von dem mit der Feder belasteten Schieber abgegeben werden kann, d a durch gekennzeichnet, daß der Schieber lu (.30, 115, 70) von einer gegenüber dem Gehäuse (10, 80) axial festliegenden, aber verdrehbart_n Kappe (20) überdeckt wird und mit dieser drehfest verbunden ist, und daß /wischen dein Schieber (30, 115, 70) und der Gehäusewandung eine Gewindeeinrichtung (14, 41, 42; 61, 66) vorgesehen ist, die eine Drehbewegung des Schiebers (10, 115, 70) in eine gleichzeitig Axialbewegung desselben in Ansaugrichiung umwandelt.2. Flüssigkeitssprühvornditung nach Anspruch I, 2n dadurch gekennzeichnet, daß ein Kappenring (92,118) zwischen dem Schieber (30) und der verdrehbaren Kappe (20) angeordnet ist (F i g. 5 und b).J. Flüssigkeitssprühvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinde- 2^ einrichtung ein Paar geneigter vorspringender Abschnitte (61) an der Innenseite des Gehäuses (80) und ein Paar geneigter vorspringender Abschnitte (66) an der Außenseile des Schiebers (70) umfaßt (Fig. 7 und 8). J04. llüssigkeitssprühvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeeinrichtung in Axialrichtiing verlaufende Nuten (42) an der Innenseite der Gehäusewandung (21), axiale, den Nuten (42) zugeordnete Nuten (401) und diese verbindende geneigte Uinfangsnuten (41) am Außenumfang des Schiebers (.30) sowie mit den Nuten (42,401,41) zusammenarbeitende Kugeln (40) umfaßt.1J. Flüssigkeitssprühvorrichlung nach Anspruch 4, 4(l dadurch gekennzeichnet, daß ein linde der geneigten Umfangsnut (41) unten in eine der axialen Nuten (401), und das andere Ende oben in eine andere Nut (401) einmündet.45
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |