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DE2306366B2 - Formwerkzeug, insbesondere zum Herstellen von Schuhsohlen - Google Patents
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DE2306366B2 - Formwerkzeug, insbesondere zum Herstellen von Schuhsohlen - Google Patents

Formwerkzeug, insbesondere zum Herstellen von Schuhsohlen

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DE2306366B2
DE2306366B2 DE19732306366 DE2306366A DE2306366B2 DE 2306366 B2 DE2306366 B2 DE 2306366B2 DE 19732306366 DE19732306366 DE 19732306366 DE 2306366 A DE2306366 A DE 2306366A DE 2306366 B2 DE2306366 B2 DE 2306366B2
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Desma-Werke 2807 Uesen GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/27Sprue channels ; Runner channels or runner nozzles
    • B29C45/2701Details not specific to hot or cold runner channels
    • B29C45/2703Means for controlling the runner flow, e.g. runner switches, adjustable runners or gates

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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

60
Die Erfindung betrifft ein Formwerkzeug gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Formwerkzeug dieser Gattung ist bereits aus der DT-OS 14 79 375 bekannt, wobei allerdings der gegenüber dem übrigen Teil des Spritzkanals drehbare Teil desselben Bestandteil eines HahnkUkens ist, mittels dessen der Spritzkanal durch Verdrehen des Hahnkükens verschließbar ist Zur einwandfreien Verschließbarkeit und auch Lagerung des Hahnkükens ist dieses mit Abstand von der Mündung des Spritzkanals in dem dem Spritzkanal einschließenden Bauteil angeordnet
Des weiteren ist aus der DT-PS 8 01 479 ein weiteres Formwerkzeug bekannt das aus einem Ober- und einem Unterteil besteht wobei im Unterteil die Formnester vorgesehen sind, in die das Spritzmaterial durch ausschließlich im Unterteil angeordnete und als oben offene Nuten gestaltete Durchgänge einführbar ist deren oben offene Oberseite durch das Oberteil der Form verschlossen ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das hinsichtlich seiner Gattung bekannte Formwerkzeug derart weiterzubilden und zu verbessern, daß auf einfache Weise die Spritz- bzw. Fließrichtung des in den Formhohlraum eintretenden Werkstoffs eingestellt und erforderlichenfalls nachträglich verändert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst
Der Grundgedanke der Erfindung besteht somit darin, daß mit einem drehbaren Teil des Spritzkanals im Bereich der Mündung die erwünschte Fließ- bzw. Spritzrichiung des in den Formhohlraum eintretenden Werkstoffs ohne Veränderung des übrigen Spritzkanals eingestellt und damit den jeweiligen Gegebenheiten angepaßt werden kann. Das vom Formhohlraum abliegende Eimrittsende des Spritzkanals, das zum Ansetzen de·· Düse eines Spritzaggregats dient bleibt hierbei also ortsunveränderlich.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist also auf einfache Weise eine Einstellung und Veränderung der Richtung des in den Formhohlraum eintretenden Spritzstrahls möglich.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteranspruchen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert; in diesem zeigt
F i g. 1 eine Spritzgießform zur Herstellung von Schuhsohlen im Längsschnitt gemäß Linie I-I der F i g. 2,
F i g. 2 einen Grundriß zu F i g. 1,
Fig.3 einen Querschnitt nach der Linie 1II-111 der F i g. 2 und
F i g. 4 einen Teilausschnitt einer Darstellung entsprechend F i g. 1 bei verändertem Detail.
In den Zeichnungen wird die Erfindung an Hand einer Spritzgießform erläutert die zur Herstellung von Schuhsohlen aus spritz- bzw. gießfähigem Werkstoff besteht und zwar unter gleichzeitiger Anformung an einen Schuhschaft (nicht dargestellt). Diese Schuhsohlen können dabei aus Gummi oder Kunststoff durch Spritzgießen bzw. Gießen hergestellt werden, wobei unter den Kunststoffen auch Polyurethan zur Verarbeitung kommen kann.
Die Spritzgießform, von der in den Zeichnungen lediglich einige, hier interessierende Teile dargestellt sind, besteht demnach aus einem Seitenformteil, welches hier als längsgeteilter Formrahmen 10 ausgebildet ist. Die diesen Formrahmen bildenden Rahmenhälften 10a und 106 sind im Bereich einer etwa im Bereich der Längsmitte liegenden Trennebene 11 voneinander geteilt (F i g. 1 und 2).
Der Formrahmen 10 umgibt einen Formhohlraum 12 zur Aufnahme des Werkstoffs für die Sohle als seitliche Begrenzung. Nach unten ist dieser Formhohlraum 12 durch einen der Höhe nach innerhalb des Formrah-
mens 10 verschiebbaren Bodenstempel 13 begrenzt Der obere Abschluß des Formhohlraums 12 ergibt sich durch einen Leisten (nicht dargestellt), auf den der Schuhschaft aufgezogen ist und der mit diesem auf den Fortnrahmen 10 aufgesetzt wird.
Der Werkstoff zur Herstellung der Sohle wird über wenigstens einen Spritzkanal 14 in den Formhohlraum 12 eingebracht Dieser Spritzkanal 14 ist hier im Formrahmen 10 angeordnet, und zwar im Bereich der Trennebene 11. Dabei ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Anordnung so getroffen, daß der Spritzkanal 14 mit einem etwa halbkreisförmigen Querschnitt lediglich in einer Rahmenhälfte 10a angeordnet ist Zur Trennebene 11 ist dieser Spritzkanal 14 demnach offen. Der geschlossene Querschnitt ergibt sich bei zusammengesetztem Formrahmen durch die benachbarte Rahmenhälfte 10b.
Im Spritzkanal 14 ist im Bereich einer dem Formhohlraum 12 zugekehrten Mündung t5 eine verstellbare Vorrichtung 16 angeordnet, mit der die Fließ- bzw. Spritzrichtung des in den Formhohlraum 12 eintretenden Werkstoffstrahls bestimmt und verändert werden kann. Diese Vorrichtung besteht hier aus einem um eine Achse quer zur Längsachse des Spritzkanals 14 drehbaren Leitstück 17, welches als kurzes, zylindri- *s sches Gebilde in einer entsprechenden zylindrischen Bohrung sitzt Das Leitstück 17 ist hier als Kopf eines drehbar gelagerten Bolzens 18 vorgesehen, der in einer Bohrung 19 der Rahmenhälfte 10a sitzt.
Das Leitstück 17 ist mit einem etwa diametral geführten Kanaldurchgang 20 ausgebildet Dieser Kanaldurchgang 20 schließt an den unveränderlichen, von der Mündung 15 entfernt liegenden Teil des Spritzkanals 14 an und erstreckt sich bis in den Bereich der Mündung IS. Der Kanaldurchgang 20 bestimmt auf Grund seiner Relativstellung — infolge entsprechender Drehung des Leitstücks 17 — die Spritzstrahlrichtung. Das dem ortsfesten Teil des Spritzkanals !4 zugekehrte Ende des Kanaldurchgangs ist mit einer keilförmigen Querschnittsverbreiterung 21 ausgebildet durch die der Anschluß des Kanaldurchgangs 20 an den Spritzkanal 14 bei verschiedenen Winkelstellungen des Kanaldurchgangs 20 gewährleistet ist
In entsprechender Weise ist die Mündung 15 des Spritzkanals 14 keil- bzw. trichterförmig erweitert so daß das dieser Mündung 15 zugekehrte Ende des Kanaldurchgangs 20 bei verschiedenen Winkelstellungen (s. F i g. 4) im Bereich dieser Mündung 15 liegt
Das Leitstück 17 ist zur Einstellung der Spritzstrahlrichtung von der Seite der Trennebene 11 her bei auseinandergezogeaen Rahmenhälften 10a und XQb drehbar. Zu diesem Zweck sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Löcher 22 und 23 zum Ansetzen eines geeigneten Werkzeugs vorhanden. Die eingestellte Relativstellung des Leitstücks 17 kann fixiert werden, und zwar durch eine Madenschraube 24, die radial zum Bolzen 18 angeordnet ist und diesen in der Bohrung 19 festsetzt (F i g. 3).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Formwerkzeug, insbesondere zum Herstellen von Schuhsohlen, mit wenigstens einem in einen s Formhohlraum mündenden Spritzkanal, von dem ein Teil relativ zur Längsachse des übrigen Teils dieses Spritzkanals drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Beeinflussen der Einspritzeinrichtung der drehbare Teil des Spritzkanals (14) im Bereich der Mündung (15) angeordnet ist
2. Formwerkzeug nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Teil des Spritzkanals (14) als Leitstück (17) mit einem Kanaldurchgang (20) ausgebildet ist, das um eine Achse quer zum Kanaldurchgang (20) drehbar ist
3. Formwerkzeug naich Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanaldurchgang (20} des Leitstücks (17) an dem Ende, das einem von der Mündung (15) des Spritzkanals (14) abliegenden Kaiialabschnitt desselben zugekehrt ist, eine verschiedene Drehstellungen ermöglichende Querschnittsverbreiterung (21) aufweist
4. Formwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitstück (17) mit Abstand von der Mündung (15) des Spritzkanals (14) angeordnet ist wobei die Mündung (15) eine verschiedene Drehstellungen des Leitstücks (17) ermöglichende Querschnittsverbreiterung aufweist.
5. Formwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß das Leitstück (17) als Kopf eines drehbar in der Formwandung (Rahmenhälfte 10a) gelagerten Bolzens (18) ausgebildet ist
6. Formwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß die Stellung des Leitstücks (17) fixierbar ist insbesondere durch Fixieren des Bolzens (18), mit einer radial ansetzenden Madenschraube (24).
7. Formwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß der Kanaldurchgang (20) als offene, durchgehende Nut ausgebildet ist wobei die offene Seite der Nut bei geschlossener Form durch eine Formwandung (Rahmenhälfte 106) abgedeckt ist
8. Formwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ->ur in einer Formhälfte Spritzkanal (14), Mündung (15) und Leitstück (17) angeordnet sind, während die andere so Formhälfte zum Abdecken der vorgenannten Durchgänge dient.
9. Formwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet daß die Richtung des in den Formhohlraum (12) eintretenden Gieß- bzw. Spritzstrahls in einer Vertikalebene (Trennebene 11) erfolgt
DE19732306366 1973-02-09 1973-02-09 Formwerkzeug, insbesondere zum Herstellen von Schuhsohlen Expired DE2306366C3 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732306366 DE2306366C3 (de) 1973-02-09 Formwerkzeug, insbesondere zum Herstellen von Schuhsohlen
GB466974A GB1421519A (en) 1973-02-09 1974-01-31 Injection mould
CS78874A CS186261B2 (en) 1973-02-09 1974-02-05 Mould for casting,or also die casting
ES422986A ES422986A1 (es) 1973-02-09 1974-02-06 Perfeccionamientos en los moldes de fundicion o de fundi- cion inyectada especialmente para la fabricacion de suelas de calzado.
FR7404345A FR2217138B3 (de) 1973-02-09 1974-02-08
JP1556174A JPS533772B2 (de) 1973-02-09 1974-02-08
IT4824474A IT1008214B (it) 1973-02-09 1974-02-08 Forma oppure stampo ad iniezione

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DE2306366C3 DE2306366C3 (de) 1976-01-29

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2911572A1 (de) * 1978-05-16 1979-11-29 Bucher Guyer Ag Masch Formwerkzeug zum herstellen von formteilen aus kunststoff oder gummi

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2911572A1 (de) * 1978-05-16 1979-11-29 Bucher Guyer Ag Masch Formwerkzeug zum herstellen von formteilen aus kunststoff oder gummi

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CS186261B2 (en) 1978-11-30
IT1008214B (it) 1976-11-10
DE2306366A1 (de) 1974-09-05
FR2217138B3 (de) 1976-11-26
ES422986A1 (es) 1976-06-01
JPS49112955A (de) 1974-10-28
FR2217138A1 (de) 1974-09-06
GB1421519A (en) 1976-01-21
JPS533772B2 (de) 1978-02-09

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