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DE2439401B2 - Numerische Anzeige in einer Uhr - Google Patents
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DE2439401B2 - Numerische Anzeige in einer Uhr - Google Patents

Numerische Anzeige in einer Uhr

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DE2439401B2
DE2439401B2 DE2439401A DE2439401A DE2439401B2 DE 2439401 B2 DE2439401 B2 DE 2439401B2 DE 2439401 A DE2439401 A DE 2439401A DE 2439401 A DE2439401 A DE 2439401A DE 2439401 B2 DE2439401 B2 DE 2439401B2
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    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/20Indicating by numbered bands, drums, discs, or sheets
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Description

Es ist bekannt, daß die Bauweise von Uhrwerken mit numerischer Anzeige kürzlich Gegenstand verschiedener Verbesserungen war. Im allgemeinen weisen diese Uhrwerke eine gewisse Zahl von scheibenförmigen Anzeigeorganen auf, von denen gewisse mit Mechanismen verbunden sind, die sie ruckartig in der Rotation antreiben. Jedoch wird in den meisten Fällen lediglich das Stundenanzeigeorgan ruckweise angetrieben, und das
ss Minutenanzeigeorgan ist direkt auf das Minutenrohr des Werks montiert, so daß es sich in kontinuierlicher Bewegung um eine Umdrehung pro Stunde fortbewegt. Die Anordnung einer numerischen Anzeigevorrichtung mit Scheiben oder Ringen zur Anzeige weist ge- wisse Schwierigkeiten auf. Es ist in der Tat wünschenswert, daß die Zahlen der verschiedenen Anzeigen in se großen Abmessungen wie möglich erscheinen; diese Erfordernis stößt sich jedoch an der Tatsache, daß die Abmessungen des Werkes nicht übermäßig erhöhl
6s werden können, so daß die Abmessungen der Scheiber begrenzt sind.
Wenn das Minutenanzeigeorgan an seiner Peripherie sechszig radiale Striche und numerische, den Minuten-
zahlen von fünf zu fünf entsprechende Angaben aufweist und sich kontinuierlich bewegt, ist es notwendig. &3 das Fenster, in dem diese Anzeigen erscheinen, genügend Abmessungen aufweist, damit die Peripherie 4er Minutenscheibe auf einer mindestens fünf bis zehn Minuten deckenden Länge erscheint Uieser Umstand fcjfcjet nun ein Hindernis bei der vernünftigen Ausgestaltung eines Uhrwerks dieser Art
Erfindungsaufgabe ist der Vorschlag einer Lösung dieser Schwierigkeiten.
Erftndungsgegenstand ist eine numerische Anzeige jn einer Uhr, die aufweist einen Rahmen mit mindestens einem Fenster und drei koaxialen, springenden, in dem oder den genannten Fenstern sichtbaren Anzeigeorganen, deren erstes die Minutenzehner, deren zweites die Minuteneiner und deren drittes die Stunden angibt dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem drei Antriebsdrehteile mit kontinuierlicher rotierender Verschiebung aufweist, von denen jeweils einer mit einem der Anzeigeorgane verbunden ist um mit diesem ein Paar koaxialer, miteinander durch eine Feder verbundener Drehteile zu bilden, wobei die genannten Paare zwischen dem Zifferblatt und der Platine des Werks ubereinanderliegen und wobei das erste Anzeigeorgan sich direkt unter dem Zifferblatt erstreckt eine Anzeigebrücke und drei auf der genannten Brücke sich drehende Anker, wobei jeder Anker mit einem der Anzeigeorgane zusammenwirkt, um es periodisch freizugeben, wobei der zweite Anker durch den Antriebsdrehteil des zweiten Drehteilepaares angetrieben wird. während der erste und dritte Anker durch das zweite bzw. das erste Anzeigeorgan angetrieben werden.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor, in der mit Bezug auf die Zeichnungen Ausfüh- rungsbeispiele erläutert werden. In den Zeichnunen zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht bei der gewisse Organe aus Darstellungsgründen weggelassen wurden,
Fig.2 eine Schnittansicht nach der Linie H-U der Fig.1.
Im folgenden wird der Anzeigemechanismus des dargt eilten Uhrwerks beschrieben. Das Uhrwerk selbst ist ein klassisches Uhrwerk, dessen Platine in F i g. 2 sichtbar ist. Am Mittelpunkt dieser Platine nt ein Rohr 2 befestigt welches eine zentrale Sekundenwelle 3 führt. Um das Rohr 2 dreht sich ein Minutenrohr 4, auf dem das Minutenrad befestigt ist Dieses Rad wird auf eine Auflage des Minutenrohrs 4 in der Weise geschoben, daß zwischen diesen beiden Drehteilen eine Rei- bungskupplung hergestellt wird. Der Drehteil 5 i?t mit dem Ruderwerk des Uhrwerks durch nicht dargestellte Mittel verbunden und dreht sich einmal pro Stunde. Das Mimutenrohr 4 steht mit dem Rad eines Minutendrehteils 6 in Verbindung, der sich auf einem Stab 7 dreht, welcher wie bei einem üblichen Uhrwerk an der Platine befestigt ist. Der Stab ist auch mit einem Antriebsorgan eines Anzeigeorgans verbunden, wie später gezeigt wird.
;Auf der Platine 1 ist eine Anzeigebrücke 8 befestigt, die an ihrem Zentralteil Wannenform und an ihrer Peripherie eine Ringwand 9 aufweist. Der Fuß dieser Wand ruht in einer Auskehlung der Platine 1, und die Brücke 8 ist an dieser Platine mittels Schrauben befestigt. Die Brücke 8 weist verschiedene Ausschnitte auf. Sie trägt die Gesamtheit des Anzeigemechanismus und ein (nicht dargestelltes) mit einer Zentralöffnung und vier Fenstern 11, 12, 13, 14 versehenes Zifferblatt, wo-
bei die Anzeigeorgane in den Fenstern erscheinen. Durch die Zentralöffnung des Zifferblattes kann am oberen Ende der Welle 3 die Nabe eines Sekundenzeigers, der sich oberhalb des Zifferblattes bewegt befestigt weiden.
Wie in F i g. 1 sichtbar ist sind die in den Fenstern 11 und 12 erscheinenden Anzeigen Minuten- bzw. Stundenangaben. Die Minutenanzeigen verteilen sich ihrerseits auf zwei Anzeigeorgane, von denen das erste, 15, Ziffern von Zehner-Minuten von 0 bis 5 trägt und das zweite Minuteneinheiten von 0 bis 9. Diese beiden Organe sind koaxial, und das zweite mit größerem Durchmesser als das Organ 15 hegt unterhalb von diesem. Die Stundenangaben werden vom dritten Anzeigeorgan 17 getragen, dessen Durchmesser eindeutig größer ist als der des Organs 16 und das sich unter der Brücke 8 erstreckt während die beiden anderen Anzeigeorgane sich oberhalb dieses Brückenteils befinden.
Es wird bemerkt werden, daß die sechs Zahlen für die Zehnereinheiten von Minuten sich auf dem Anzeigeorgan kleineren Durchmessers befinden und regelmäßig auf einer kreisförmigen, ringförmigen Zone dieses Organs verteilt sind. Letzteres hat die Form eines Rechtecks und weist an den Ecken Zähne 18 auf. deren Rolle später erklärt wird. An der Basis eines dieser Ekkenteile weist das Organ 15 eine schräg nach oben gebogene und teilweise aus der Platte dieses Anzeigeorgans ausgeschnittene Zunge 19 auf. Die Aufgabe dieses Organs wird ebenfalls später erklärt Das Anzeigeorgan 16 ist kreisförmig und trägt an seiner Peripherie so aufgeteilte Minuteneinheiten, daß sich gleiche Abstände ergeben. Die untere Fläche dieses Organs weist eine Verstärkung 20 auf, die etwas Abstand von der Peripherie hat Diese Verstärkung erstreckt sich auf einem kreisförmigen Weg über fast die gesamte Umfangslänge, jedoch an einem Punkt ist der Weg dieser Verstärkung nach außen verlegt so daß eine Ausstülpung 21 (Fig. 1) gebildet wird. Das Anzeigeorgan 16 weist ebenfalls an seiner unteren Fläche überstehend eine Sternverzahnung 22 mit fünf trapezoiden Zähnen auf. Das dritte Anzeigeorgan 17 hat die Form einer Wanne, ebenso wie die Brücke 8, nachdem die Peripherie so angehoben ist daß sie sich direkt unter der Peripherie der Brücke 8 erstreckt Die Peripherie des Organs 17 ist ausgeschnitten und weist 12 radiale Flansche 23 auf, die jeweils eine der Zahlen 1 bis 12 tragen. Die Anordnung der Zahlen auf den Anzeigeorganen 15.16 und 17 ist so, daß die Stundenangabe bzw. die Minutenangabe in den Fenstern 12 und 11 in Form von Zahlen gleicher Größe erscheint und zwar in der logischen Reihenfolge, d. h. Stunde und Minuten von links nach rechts. Deshalb ist das Fenster 12 links vom Mittelpunkt angeordnet, wenn das Uhrwerk von oben betrachtet wird, und das Fenster 11 rechts vom Mittelpunkt und näher an diesem. So erscheinen die von der Scheibe 15 für Minutenzehnereinheiten getragenen Zahlen von links von den von der Scheibe 16 für Minuteneinheiten getragenen Zahlen. In F i g. 1 ist ersichtlich, daß die Fenster 14 und 13 beiderseits des radialen Flansches angeordnet si.id, der demjenigen gegenüberliegt der in dem Fenster 12 erscheint. Im Fenster 14 erscheint die Angabe des Datums auf Grund eines klassischen Datenrings 24 auf der Platine 1, der von einem (nicht dargestellten) dargestellten Kalendermechanismus angetrieben wird. Die Abmessungen der Datenzahlen sind so, daß sie im Fenster 14 durch den Freiraum gesehen werden können, der zwischen den beiden Flanschen 23 verbleibt. Auf der anderen Seite weist das beschriebene Uhrwerk
IO
einen Wochentagsanzeiger 25 auf, der ebenfalls sternförmig ausgeschnitten ist, wobei dieser Stern 7 oder 14 Zähne haben kann. Jeder dieser Zähne trägt im Buchstaben die Abkürzung eines Wochentags. Die ausgeschnittene Scheibe 25 erstreckt sich unter dem dritten Anzeigeorgan und oberhalb des Datenrings 14. Sie ist so ausgerichtet daß eine der Anzeigen im Fenster 13 erscheint Unter diesen Voraussetzungen kaschiert kein anderer Zahn der Scheibe 25 den Datenring. Der Datenmechanismus, der die beiden Organe 24 und 25 antreibt sind nicht beschrieben. Es handelt sich um einen üblichen Mechanismus.
Jetzt werden die verschiedenen Anzeigemechanismuselemente beschrieben, die das ruckartige Antreiben der Organe 15 und 16 sowie 17 ausgehend vom Minutenrad 4 ermöglichen. Jedes der Organe 15, 16, 17 ist mit einem Antriebsdrehteil mittels einer Kupplung verbunden, die eine Feder aufweist welche ein momentanes Verschieben zwischen den beiden Organen ermöglicht Der Antriebsdrehteil dreht sich kontinuierlich, so 2c daß, wenn das Anzeigeorgan blockiert ist, diese Feder sich progressiv spannt. Wenn sie entspannt wird, schiebt sich das Anzeigeorgan unter der Wirkung der Feder um einen Schritt vor und holt so die Verzögerung auf, die es bezüglich seines Antriebsdrehteils hatte. Die genannten drei "—■—'— und werden von der * bezüglich weist die g«-na.....~ „
26 auf, die sich nach unten erstreckt und in der ein Rohr
27 befestigt ist welches die gesamte Nabe 26 durchquert und sich wulstförmig nach oben bis zur Höhe der oberen Fläche des angehobenen peripherischen Teils der Brücke 8 erstreckt Das Rohr 27 dient als Drehorgan für ein Zehn-Minuten-Rohr 28, das einen Zentraldorn und an der Basis eine Zahnscheibe aufweist. Das Minutenrohr 28 ist der Antriebsdrehteil des Organs Am Ende seiner Doms ist die Kupplungseinrichtung befestigt die aus zwei parallelen Platten besteht von denen eine eine Ringverstärkung 30 aufweist um die die Scheibe 15 sich dreht. Diese Verstärkung ist an einem Teil ihres Umfangs durchbohrt wie in F i g. 1 zu sehen ist und diesem Ausschnitt entspricht eine Aussparung 31 in der Kante der inneren Öffnung der
*5 *5
einerseits a ^ seits an ein Ende der
dem Ritzel eines Übertragungsdrehteils 34 in Verbindung, das sich auf einem Zapfen 25 dreht der mit der Brücke 8 fest verbunden ist. Das Rad dieses Drehteils steht mit einem Ritzel 36 in Verbindung, der auf dem Dorn des Zehn-Minuten-Rohrs 28 aufgesetzt ist. Dieses Ritzel bildet den Antriebsdrehteil des zweiten Anzeigeorgans 16. Auf einem abgestumpften Teil der Verzahnung trägt es ein Paar Kupplungsplatten 37 und 38. Die Federkupplung zwischen dem Drehteil 36 und der Scheibe 16 wird genau in der gleichen Weise gebildet und hat die gleichen Abmessungen wie die Kupplung zwischen dem Drehteil 28 und der Scheibe 15. Eine dieser Platten weist eine ringförmige Verstärkung auf, die auf einem Teil ihrer Länge durchbohrt ist und in deren Innerem eine Federklinke 39 gespannt wird, die an der Verstärkung und an der Scheibe 16 angehakt ist Die Details dieser Vorrichtung müssen hier nicht beschrieben werden. Es sollte jedoch gesagt werden, daß die Kupplungsplatte 38 an ihrer Peripherie ein Nockenprofil aufweist das von fünf Ohren 40 gebildet wird, wobei diese Ohren direkt unterhalb der Sternverzahnung 22 liegen.
Schließlich ist eine dritte Federkupplung zwischen der Stundenanzeigescheibe und ihrem Antriebsdrehteil 41 vorgesehen. Letzterer ist aus einem Stück mit einer Kupplungsplatte und einer Nabe ausgebildet die eine weitere Kupplungsplatte trägt. Er dreht sich auf der unteren Nabe 26 der Brücke 8, und seine peripherische Verzahnung ist im Eingriff mit dem Ritzel des Minutenrads 6. Der Antriebsdrehteil 41 führt also eine Umdrehung in 12 Stunden aus. Die Federschlinge 42. tieren Anordnung die gleiche ist wie die der Federklinge 39 und 3Z gestattet das Blockieren der Scheibe 17 während der Dauer einer Stunde entsprechend einer Umdrehung des Drehteils 41 um einen Winkel von 30°. So kann also jede Stunde der Drehteil 17 freigegeben werden und einen Ruck vorwärts machen, der es ermöglicht daß die nächste Stundenangabe im Fenster 12 erscheint.
Des Verständnisses der Funktion der Antriebsvorrichtungen der Organe 15, 16 und 17 halber sollten noch die drei Anker beschrieben werden, die jedes Anzeigeorgan mit seiner Steuernocke verbinden. Begonnen wird mit dem zweiten Anker 43, der mit dem zweiten Anzeigeorgan 16 zusammenwirkt. Er dreht auf einem Zapfen 44 am Boden der Wanne der Brücke Dieser Anker wird axial durch eine Halteplatte 45 gehalten, die am Brückenteil 8 befestigt ist und die auch
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Rohr2 korn Z kontinu-Rad steh, mit phase einen Zahn der Verzahnung 22. was es der Scneibe 16 ermöglicht ruckartig um einen Winkel von Jb
6o vorzurücken und dementsprechend in dem Fenster die folgende Minuteneinheit erscheinen zu to*™ Dementsprechend bewirkt die Drehung des Ritzels 3b. die mit einer Geschwindigkeit von einer Umdrehung m zehn Minuten dank des Drehteils 34. dank des Mimrten-
6s rohrs 28 und dank des zentralen DrehteHs 4. S erfolgt über die Ohren 40 und die beschriebene Federkupplung die Spannung der Feder 39 und die Freigabe der Scheibe 6. die jede Minute um einen Schritt vorrückt. Das
erste Anzeigeorgan, das alle zehn Minuten um einen Schritt vorrückt, also jedesmal wenn der Drehteil 16 eine vollständige Umdrehung um sich selbst durchgeführt hat, wird durch den ersten Anker 46 gesteuert, dessen Form ganz anders ist als die des Ankers 43. Er besteht aus einer ausgeschnittenen Metallplatte, die sich mit einem Ende auf einem Tropfen dreht, der an der Peripherie der Brücke 8 vorgesehen ist und der durch eine Schraube 47 fesgehalten wird. Diese ausgeschnittene Platte weist eine Zunge 48 auf, die nach unten gebogen ist und sich unter die Verstärkung 20 des Drehteils 16 schiebt. Sie ist außerdem mit zwei seitlichen Zapfen versehen, die nach oben in der Weise gebogen sind, daß sie Taster 49 und 50 bilden, die die Verstärkung 20 erfassen. Daraus resultiert, daß der Anker 46 so lange unbeweglich bleibt, wie der kreisförmige Teil der Verstärkung 20 zwischen den Tastern 49 und 50 bleibt; jedoch eine hin- und hergehende oszillierende Bewegung dann durchführt, wenn die Ausstülpung 21 zwischen diesen Tastern durchäuft. Die Funktion dieses Werkstücks ist also analog zu derjenigen eines Ankers, obwohl die Ausbildung wesentlich anders ist. Die Platte 46, die den Anker bildet, ist mit einer zweiten Zunge 51 ausgeschnitten, die kantenweise nach unten gebogen ist und deren gebogenes Ende 52 (F i g. 1) ein Anschlagorgan in Zusammenwirkung mit Anschlagorganen 18 des ersten Anzeigeorgans 15 bildet. Dementsprechend befreit alle zehn Minuten, wenn das Anzei^eorgan 16 in der Weise springt, daß die Null auf die Neun im rechten Teil des Fensters 11 folgt, das Anschlagelement 52 die Scheibe 15 und kehrt dann sofort zurück. Die Feder 32 wurde während dieser zehn Minuten durch die Drehung des Antriebsorgans 28 gespannt, und die genannte Feder 32 entspannt sich und dreht dabei die Scheibe 15 und das Stoppelement 18, das darauf folgt, stößt gegen das Ende 52 der Zunge 51. So dreht sich die Scheibe 15 ruckweise mit der gleichen Durchschnittsgeschwindigkeit wie das Minutenrohr 28 und das Minutenrohr 4. und die Zahlen für Zehnereinheiten von Minuten von 0 bis 5 erscheinen sukzessive in der linken Hälfte des Fensters U.
Bei jeder Umdrehung des ersten Anzeigeorgans 15 betreibt die angehobene Zunge 19 den dritten Anker 53. der das dritte Anzeigeorgan 17 freigibt und die Anzeige der Stunden im Fenster 12 um eine Einheit vorrücken läßt Der Anker 53 besteht ebenfalls aus einer ausgeschnittenen und gebogenen Metallplatte. Sie dreht sich auf einem anderen Tropfen der Brücke 8 und wird durch eine Schraube 54 festgehalten. Die Form ist jedoch diejenige eines vierschenkligen Sterns, dessen so Schenkel unregelmäßig verteilt und dimensioniert sind. Zwei dieser Schenkel 55 und 56 sind leicht nach oben gebogen und auf den Mittelpunkt des Werks gerichtet. Der Schenkel 55 ist derjenige, der zur Zusammenwir- kung mit der Zunge 19 des Anzeigeorgans 15 bestimmt ist Der zweite Schenkel 56 weist ein hebelförmiges dreieckiges Ende auf. Er erstreckt sich auf der Höhe der Stoppelemente 18 und wirkt mit ihr°n, wie später ausgeführt werden wird, zusammen. Die beiden anderen Schenkel 57 und 58 erstrecken sich nach außen und te werden nach unten in der Weise gebogen, daß eine mit einem der Flansche 23 der Scheibe 17 und der andere mit dem danebenliegenden Flansch zusammenwirkt. Die Funktion dieses Ankers ist die folgende: Normalerweise wird der Anker dadurch unbeweglich gehalten. daß das Ende der Zunge 57 an einem der Flansche 23 angehakt ist. jedoch kann Auch im Falle von Stößen keinerlei unbeabsichtigtes Lösen auftreten, denn wenn der Anker 53 eine Rotation in der entgegengesetzten Uhrzeigerrichtung in F i g. 1 durchführen würde, was die Gefahr mit sich bringen würde, das Anzeigeorgan 17 auszulösen, würde der Schenkel 56 sofort gegen eines der Stoppelemente 18 anschlagen. Wenn dagegen das Organ 50 sich in der in F i g. 1 dargestellten Lage befindet, bewirkt die angehobene Zunge 19 die Umschaltung des Organs 17 zum Zeitpunkt des Vorschubs der Scheibe 15. Letztere wird dann nach vorn durch seine Feder gezogen, so daß der Anker 53 durch die Zunge 19 gezwungen wird, sich in entgegengesetzte Uhrzeigerrichtung zu drehen. Nachdem sich das Element 18 vor dem Ende des Arms 56 ebenfalls dreht, wird die Drehung des Ankers nicht verhindert, und der Arm 57 des Ankers gibt das Organ 17 frei. Das darauffolgende Element 18. das um einen Schritt in Uhrzeigerrichtung vorläuft, ebenso wie der darauffolgende Flansch 23, wirken auf die extreme schiefe Ebene des Arms 56 bzw. des Arm 58 des Ankers, um letzteren in die Blockierlage des Organs 17 zurückzuführen. Der Anker behält diese Lage während einer Stunde, d. h. bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Scheibe 15 eine vollständige Umdrehung um sich selbst durchgeführt hat. Während dieser Zeit hat sich die Feder 42 deshalb gespannt, weil das Antriebsdrehteil 41 sich drehte, und sie sichert dementsprechend die Antriebskraft des Anzeigeorgans für die Stunden bei der nächsten Umschaltung.
So weist also in einer sehr kompakten Form der beschriebene Mechanismus alle notwendigen Elemente auf, um ruckweise drei Anzeigeorgane anzutreiben, die die Einheiten und die Zehnereinheiten von Minuten sowie die Stunden anzeigen. Die Antriebsvorrichtungen der Kalenderorgane können außerdem mit dem Antriebsdrehteil 41 verbunden werden, der die Rolle eines üblichen Stundenrades spielt. So ist in der Zeichnung ein Übertragungsdrehteil 59 zu sehen, der auf der Platine rotiert. Außerdem sind die verschiedenen Elemente des Mechanismus so angeordnet, daß sie sich gegenseitig verriegeln, so daß keinerlei unbeabsichtigtes Vorrücken möglich ist
Nachdem schließlich die Antriebsmechanismen der verschiedenen Anzeigeorgane kettenförmig miteinander verbunden sind, kann keinerlei Anzeigefehler auftreten. Es ergibt sich in der Tat aus dem Vorstehenden daß die Anzeige des Minutenzehners sich notwendigerweise ändert wenn die Minutenanzeige von 9 auf 0 Wenn die beiden Anzeigeorgane unabhängig voneinan der angetrieben wurden, würde eine Fehlergefahr bein1 Ablesen bestehen, beispielsweise für den Fall, daß die Einheit bereits von 9 auf 0 übergegangen ist während der Zehner noch nicht zur nächsten Zahl übergesprungen ist
Desgleichen wird die Stundenanzeige von der Sehet be für Minutenzehner gesteuert und ändert dement sprechend die Stellung nur dann, wenn die Angabe de; Zehners von 5 auf 0 übergeht, was jeden Stundenfehle ausschließt, der möglich wäre, wenn gewisse Organ« unabhängig voneinander gesteuert würden.
Es wird schließlich noch bemerkt daß die Gesamt heit des Anzeigemechanismus insgesamt mir drei Fe dem aufweist so daß die Belastung der Antriebsfede auf ein Minimum reduziert wird.
Schließlich ist die Darstellung der Stunden- und Mi nutenangaben auf einer einheitlichen linie und m Zah len gleicher Abmessungen, die ausgezeichnet lesba sind, eine Tatsache, die das Aussehen des beschriebe nen Uhrwerks besonders attraktiv gestaltet
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509539/27

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Numerische Anzeige in einer Uhr, die aufweist einen Rahmen mit mindestens einem Fenster und drei koaxialen, springenden, in dem oder den gekannten Fenstern siebtbaren Anzeigeorganen, deren erstes die Minutenzehner, deren zweites die Mi-Buteneiner und deren drittes die Stunden angibt, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem aufweist drei Antriebsdrehteile mit kontinuiericber rotierender Verschiebung, von denen jeweils einer mit einem der Anzeigeorgane verbunden ist, im mit diesem ein Paar koaxialer, miteinander durch eine Feder verbundener Drehteile zu bilden, wobei die genannten Paare zwischen dem Zifferblatt und der Platine des Werkes übereinauderlief en ?md wobei das erste Anzeigeorgan sich direkt unter dem Zifferblatt erstreckt, eine Anzeigebrücke und drei auf der genannten Brücke drehende Anker, wobei jeder Anker mit einem der Anzeigeorgane zusammenwirkt, um es periodisch freizugeben, wobei der zweite Anker durch den Antriebsdrehteil des zweiten Drehteilepaares angetrieben wird, während der erste und der dritte Anker durch das zweite bzw. das erste Anzeigeorgan angetrieben werden.
2. Anzeige nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Anzeigeorgan in der Rotation durch eine zylindrische Fläche geführt wird, die der erste Antriebsdrehteil aufweist, dadurch, daß der Mechanismusbrückenteil einen hervorstehenden rohrförmigen Teil aufweist, auf den der erste Antriebsdrehteil aufgeschoben wird und dadurch, daß ein Kupplungsorgan im Inneren des genannten Rohrteils den ersten Antriebsdrehteil mit einem auf der Platine montierten Zentraldrehteil verbindet.
3. Anzeige nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Antriebsdrehteil einen auf dem genannten Rohrteil der Anzeigebrücke aufgeschobenen Dorn aufweist, dadurch, daß das zweite Drehteilepaar sich auf dem Dorn des ersten Aniriebsdrehteils dreht, wobei dieser Dorn mit einem Zahnrad fest verbunden ist und dadurch, daß die Anzeigebrücke einen von dem genannten Zahnrad angetriebenen und den zweiten Antriebsdrehteil antreibenden Übertragungsdrehteil trägt.
4. Anzeige nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Kupplungsorgan an seinen beiden Enden Wülste aufweist, die mit Spiel in Nuten eingeschoben werden, die die Nabe des Zentraldrehteils und den Dorn des ersten Antriebsdrehteils aufweisen, so daß eine Kardankupplung hergestellt wird.
5. Anzeige nach Anspruch 3. dadurch gekennyeirhnet, daß das dritte Drehteilepaar zwischen der Anzeigebrücke und der Platine des Werks liegt und .••ich auf einem zweiten, nach unten hervorstehenden Rohrteii der Anzeigebrücke dreht.
6. Anzeige nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigebrücke mit ihrer Peripherie an der Platine des Werks befestigt ist.
7. Anzeige nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsdrehteil des dritten Anzeigeorgans in Eingriff steht mit einem Minutenrad, das sich auf der Platine dreht und von dem Zentraldrehteil angetrieben wird.
8. Anzeige nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der zweite Antriebsdrehteil eine Nokkenform mit fünf gleichmäßig an seinem Umfang verteilten Ohren aufweist und dadurch, daß die genannten Ohren den Anker antreiben, der mit dem zweiten Anzeigeorgan jedes zweite Mal während einer vollständigen Drehung des zweiten Antriebsdrehteils zusammenwirkt
9. Anzeige nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Anzeigeorgan jeweils ein Auslöseorgan aufweisen, das einen Anker einmal bei jeder vollständigen Drehung des entsprechenden Drehteils betätigen, wobei die genannten Auslöseorgane die Anker antreiben, die mit dem dritten bzw. mit dem ersten Anzeigeorgan zusammenwirken.
10. Anzeige nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Anzeigeorgane Angaben in Form von Zahlen aufweisen, wobei diese Zahlen alle die gleiche Größe haben und dadurch, daß die Peripherie des dritten Anzeigeorgans in zwölf radiale Flansche aufgeteilt ist die regelmäßig an der Peripherie des genannten Organs verteilt sind und jeweils eine Anzeige aufweisen.
11. Anzeige nach Anspiuch 10, dadurch gekennzeichnet daß es außerdem einen ringförmigen Tagesanzeiger aufweist der den gleichen Außendurchmesser hat wie die dritte Anzeigevorrichtung und unterhalb der letzteren in der Weise angeordnet ist, daß die Tagesangaben in einem im Zifferblatt angeordneten Fenster, bzw. zwischen zwei Flanschen des dritten Anzeigeorgans erscheinen.
12. Anzeige nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem eine Wochentagsanzeige aufweist deren Peripherie sternförmig ausgeschnitten ist und die zwischen dem dritten Anzeigeorgan und dem Tagesanzeiger angeordnet ist, wobei der Außendurchmesser des Kreises für die von dem genannten Wochentagsanzeiger getragenen Angaben der gleiche ist wie bei dem Tagesanzeiger und wobei die Angaben des Wochentages in einem im Zifferblatt vorgesehenen Fenster bzw. zwischen zwei Flanschen des dritten Anzeigers erscheinen.
DE19742439401 1973-08-20 1974-08-16 Numerische Anzeige in einer Uhr Expired DE2439401C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1195773A CH583431B5 (de) 1973-08-20 1973-08-20
CH1195773 1973-08-20

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2439401A1 DE2439401A1 (de) 1975-03-27
DE2439401B2 true DE2439401B2 (de) 1975-09-25
DE2439401C3 DE2439401C3 (de) 1976-05-06

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ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3239217A1 (de) * 1982-10-22 1984-04-26 Wolfram 8019 Untereichhofen Müller Scheibenrotations-uhr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3239217A1 (de) * 1982-10-22 1984-04-26 Wolfram 8019 Untereichhofen Müller Scheibenrotations-uhr

Also Published As

Publication number Publication date
FR2257935B1 (de) 1976-12-31
GB1470875A (en) 1977-04-21
DE2439401A1 (de) 1975-03-27
FR2257935A1 (de) 1975-08-08
CH583431B5 (de) 1976-12-31
CH1195773A4 (de) 1976-05-14
US3879929A (en) 1975-04-29

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